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Gifhorn 

Nah dran und engagiert

Foto: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.
Die Idee der Genossenschaften ist bereits über 200 Jahre alt. An der Ursprungsidee der gegenseitigen Hilfe hat sich bis heute nichts geändert. Sabrina Queckemeyer, Geschäftsstellenleiterin der Volksbank in Hankensbüttel, und ihr Kunde Malte von der Ohe aus Sprakensehl berichten, was die Mitgliedschaft bei einer Genossenschaftsbank ausmacht.

Ist die genossenschaftliche Idee immer noch aktuell?

Sabrina Queckemeyer: Ja, mehr denn je. Es geht um Zusammenhalt, Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe – also im weitesten Sinne um eine Gemeinschaft zum Wohle aller. Und gerade das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig genau diese Werte sind: Rücksichtnahme auf andere, Solidarität und Zusammenhalt.

Was macht für Sie als Kunde und Mitglied das Besondere der Volksbank aus, Herr von der Ohe?

Malte von der Ohe: Ich bin, soweit ich weiß, schon mein ganzes Leben lang Mitglied bei der Volksbank. Unsere Familie kommt aus der Landwirtschaft und da gibt es so etwas wie eine natürliche Beziehung zur Volksbank vor Ort. Schließlich ist das die Bank, die sich regional am besten auskennt und auch vor Ort engagiert.

Die Volksbank spricht immer von einer engen Verbindung zu ihren Mitgliedern, was ist damit gemeint?

Sabrina Queckemeyer: Der genossenschaftliche Gedanke ist in unserer Satzung fest verankert: Die wirtschaftliche Förderung und Betreuung unserer Mitglieder. Auf unseren Teilhabern liegt also das erste Augenmerk unserer Volksbank. Diesen Gedanken leben wir jeden Tag.

Als Mitglied der Volksbank genießt man also gewisse Vorzüge. Welche sind das?

Malte von der Ohe: Zum Beispiel profitiere ich als Mitglied von besseren Konditionen bei verschiedenen Produkten. Das sind meine Versicherungen, die ich als Mitglied günstiger bekomme, und auch Leistungen von anderen Partnern der Volksbank. Außerdem gibt es jährlich eine Erfolgsbeteiligung – die Dividende.

Das ist interessant, was hat es mit der Dividende auf sich?

Sabrina Queckemeyer: Jedes Mitglied wird über die Dividende am Erfolg unserer Genossenschaft beteiligt – vorausgesetzt, wir dürfen sie auszahlen, muss ich jetzt ergänzen. Aufgrund der unsicheren Entwicklung im vergangenen Jahr gab es die klare Vorgabe der Bankenaufsicht, auf eine Dividendenauszahlung zu verzichten. Daran haben wir uns – nicht gerne – gehalten. In diesem Jahr ist eine Dividendenzahlung wieder möglich, wenn auch mit einschränkenden Vorgaben zur Höhe, und wir schlagen unserer Vertreterversammlung die Auszahlung einer Dividende wieder vor.

Die Vertreterversammlung ist ein gutes Stichwort, das ist der Teil mit der Mitbestimmung?

Malte von der Ohe: Die in kleineren Banken übliche Einladung aller Mitglieder zur Generalversammlung ist bei der jetzigen Größe vermutlich nicht mehr möglich.

Sabrina Queckemeyer: Das stimmt, wir haben mittlerweile rund 35.000 Mitglieder, deren Interessen von den sogenannten Vertretern wahrgenommen. Diese werden alle vier Jahre aus den Reihen der Mitglieder gewählt und entscheiden stellvertretend über den Jahresabschluss oder die Gewinnverwendung.

Dann entscheiden die Mitglieder also indirekt mit?

Malte von der Ohe: Ja, ich kann meinen Vertreter ansprechen und ihm mitgeben, was mich bewegt.

Sabrina Queckemeyer: Über das digitale Mitgliedernetzwerk beziehen wir auch unsere Mitglieder direkt in Entscheidungen ein. Zum Beispiel haben unsere Mitglieder bestimmt, welche soziale Einrichtung das neueste VRmobil, also ein Auto im Wert von knapp 13.000 Euro, erhalten soll.

Malte von der Ohe: Das finde ich sehr gut. So habe ich als Mitglied die Möglichkeit, direkt Einfluss zu nehmen. Wichtig finde ich nur, dass es eine einfache Option zur Teilnahme gibt, damit möglichst viele mit­machen können.

Sabrina Queckemeyer: Die gibt es tatsächlich. Das Mitgliedernetzwerk ist eine Online-Plattform, auf der sich unsere Mitglieder einmalig registrieren. Von da an erhalten sie automatisch Infos, sobald es etwas Neues gibt.

Was hat es aber nun mit der goldenen Karte und dem angesprochenen Mehrwertprogramm auf sich?

Malte von der Ohe: Das ist eine sehr gute Sache. Als Mitglied habe ich eine goldene Girocard. Die hat natürlich die gleichen Funk­tionen wie die blaue Karte, aber sie funktioniert gleichzeitig als eine Art Mitgliedsausweis. Allein bei uns in Hankensbüttel gibt es fast 20 Stellen, an denen ich damit kleine Rabatte und Vergünstigungen erhalte.

Sabrina Queckemeyer: Genau. Das Konzept dahinter nennt sich MeinPlus und funktioniert deutschlandweit. Inhaber einer goldenen girocard – also unsere Mitglieder erhalten bei allen MeinPlus-Partnern gewisse Vorteile, die der Partner selbst bestimmt. Das ist manchmal ein Nachlass auf den Preis, an anderer Stelle ein kostenloser Kaffee oder eine zusätzliche Kugel Eis. In unserem Geschäftsgebiet nehmen aktuell fast 300 MeinPlus-Partner teil, bundesweit sind es inzwischen über 17.000 Partner. Dazu kommen einige überregionale Anbieter wie CenterParcs, Adidas oder die Telekom.

Malte von der Ohe: Irgendwie gehört die Mitgliedschaft für mich dazu, wenn es so eine regionale Volksbank gibt. Und wenn ich dann noch zusätzlich profitieren und sparen kann, dann freut mich das natürlich noch mehr. Ich bin gern Mitglied bei der Volksbank.

Mehr Infos zur Mitgliedschaft:

www.vbsila.de/mitgliedschaft

Mehr Infos zur goldenen girocard:

www.vbsila.de/meinplus

Mehr Infos zum digitalen Mitgliedernetzwerk:

www.vbsila.de/netzwerk

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