Gifhorn 

Gifhorn: Achtung, wenn du DIESEN Anruf kriegst – Betrüger mit fieser Masche

Gifhorn: Die Betrüger haben sich als Mitarbeiter bei Microsoft ausgegeben. (Symbolbild)
Gifhorn: Die Betrüger haben sich als Mitarbeiter bei Microsoft ausgegeben. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / 7aktuell

Gifhorn. Das waren echt komische Anrufe, die zwei Familien in der Samtgemeinde Meinersen (Kreis Gifhorn) in dieser Woche erreichten. In beiden Fällen waren angebliche Microsoft-Mitarbeiter am Apparat.

Sie boten augenscheinlich nur ihre Hilfe an. Hinter den Anrufen im Kreis Gifhorn versteckte sich aber eine fiese Masche.

Gifhorn: Mit diesem Trick haben es die Betrüger versucht

Der Trick ist der Polizei bereits bekannt. Die angeblichen Microsoft-Mitarbeiter geben an, dass dein PC einen Fehler aufweist, von Viren befallen oder gehackt worden ist. Dann tragen sie dir auf eine „Fernwartungssoftware“ zu installieren.

Diese Programm gewährt den Betrügern dann Zugriff auf deine Daten. Wenn du Passwörter – zum Beispiel für Online-Banking – darauf gespeichert hast, kann es dann sehr schnell sehr teuer werden.

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Achtung, Betrugsmasche: Das musst du wissen!

  • Die echte Polizei fordert dich niemals auf, Geld zu überweisen oder abzuheben.
  • Sei misstrauisch. Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Du hast immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen und Vertrauenspersonen!
  • Lassen dich nicht unter Druck setzen!
  • Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus und fragt nach deinen finanziellen Verhältnissen? Auflegen!
  • Lass bloß keine fremden Personen in deine Wohnung. Frage gegebenenfalls nach dem Ausweis. Halte im Zweifel telefonisch Rücksprache mit der entsendenden Behörde.
  • Polizisten in ziviler Kleidung weisen sich mit einem Dienstausweis aus und haben Verständnis dafür, dass man bei der Polizeizentrale nachfragt. Suche selber die Telefonnummer der Polizei heraus.
  • Die Polizei ruft niemals unter 110 an. Lege selbst auf und wähle für Nachfragen selbst die 110.

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Die beiden angerufenen Familien haben zum Glück richtig reagiert und riefen sofort die Polizei.

So kannst du dich vor der Masche schützen:

Seriöse Unternehmen nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu dir auf, berichtet die Polizei. Sollte aus dem Nichts ein „Service-Mitarbeiter“ am Apparat sein, kannst du getrost einfach auflegen. Gib auf keinen Fall sensible Daten wie Konto- oder Kreditkartennummern an Dritte weiter.

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Außerdem solltest du niemals eine „Fernwartungssoftware“ oder Ähnliches von fremden Menschen installieren. (bp)