Gifhorn 

Gifhornerin (34) stirbt bei Frontal-Crash in Uelzen – ihr Baby überlebt

Auf der B4 bei Uelzen hat es einen schrecklichen Unfall gegeben. Eine Frau aus dem Kreis Gifhorn hat dabei ihr Leben verloren. (Symbolbild)
Auf der B4 bei Uelzen hat es einen schrecklichen Unfall gegeben. Eine Frau aus dem Kreis Gifhorn hat dabei ihr Leben verloren. (Symbolbild)
Foto: imago images/7aktuell

Uelzen. Eine junge Mutter aus dem Landkreis Gifhorn ist bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Zu dem fatalen Crash kam es laut Polizei auf der B4 bei Uelzen. Die 34-jährige Gifhornerin starb noch am Unfallort.

Gifhornerin stirbt bei Unfall auf B4 bei Uelzen

Sie war am Dienstagmittag mit ihrem Auto in Fahrtrichtung Braunschweig unterwegs und kam aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wie die Polizei mitteilt. Dort kollidierte ihr Hyundai mit einem Firmenfahrzeug aus dem Landkreis Erzgebirge. Der Aufprall muss sehr heftig gewesen sein.

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Unfallstatistik in Niedersachsen im Jahr 2020

  • durch Corona hat es deutlich weniger Unfälle gegeben
  • 184.844 Unfälle insgesamt auf den Straßen von Niedersachsen (-15,2 Prozent zum Vorjahr)
  • 370 Menschen sind ums Leben gekommen (2019 waren es noch 432)
  • 35.005 Menschen wurden verletzt - davon 5260 schwer
  • Unfallursachen sind vor allem überhöhte Geschwindigkeit, Vorfahrtsmissachtung, Alkohol am Steuer und Fehler beim Abbiegen oder Überholen

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Frau aus dem Kreis Gifhorn erliegt Verletzungen

Die Rettungskräfte konnten das Leben der 34-Jährigen leider nicht mehr retten. Ihr Baby – ein sieben Monate altes Mädchen – blieb vermutlich unverletzt, wie es weiter hieß. Die Kleine saß in einer Sitzschale. Ein Rettungsteam brachte das Mädchen vorsorglich in eine Klinik nach Celle.

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Der Fahrer des entgegenkommenden Wagens sowie sein 61 Jahre alter Beifahrer erlitten schwere Verletzungen. Sie mussten von Fachkräften aus dem Wagen befreit werden und wurden in Kliniken nach Hamburg-Boberg beziehungsweise Uelzen gebracht.

Die B4, die Ortsumgehung von Uelzen, wurde bis in die späten Nachmittagsstunden für die Bergungsmaßnahmen voll gesperrt. Woher genau die Verstorbene aus dem Landkreis Gifhorn stammt, teilte die Polizei nicht mit. (dpa/ck)