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Gifhorn: Polizei erreicht Notruf wegen Massenschlägerei – dann kommt Unglaubliches ans Licht

Gifhorn: Polizei erreicht Notruf wegen Massenschlägerei – dann kommt Unglaubliches ans Licht

© picture alliance / Geisler-Fotopress

So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

Gifhorn. 

Die Polizei Gifhorn hat einen alarmierenden Anruf bekommen: In der Fußgängerzone sollten sich mehrere Personen brutal prügeln.

Doch als die Einsatzkräfte in der Innenstadt von Gifhorn eintrafen, fanden sie etwas ganz anderes vor.

Mehrere Verletzte bei Massenschlägerei in Gifhorn?

Die Einsatzkräfte wurden am Montagabend per Notruf über eine heftige Massenschlägerei in der Innenstadt informiert, so die Polizei.

Angeblich seien etwa 20 Personen involviert, die auch mit Flaschen um sich werfen würden. Der Schock: Es gäbe sogar Verletzte, die blutüberströmt seien. Sofort rückten alle verfügbaren Polizeibeamten und Rettungssanitäter mit Blaulicht und Martinshorn zum beschriebenen Ort aus.

Gifhorn: Das steckte wirklich hinter dem Notruf

Doch als die Einsatzkräfte eintrafen, sah die Lage ganz anders aus: Weit und breit waren keine Personen zu sehen. Auch konnten die Beamten keine Spuren von einer Schlägerei feststellen.

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Es stellte sich schnell heraus, dass es sich dabei um einen schlechten Scherz handelte und es gar keine Schlägerei gab. Deshalb ermittelt die Polizei Gifhorn jetzt nicht wegen Körperverletzung, sondern dem Vortäuschen einer Straftat und Missbrauch von Notrufen. (mbe)