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Gifhornerin zieht die Reißleine! Institution ist am Ende – „So leid es mir tut“

Einst herrschte dort ein reges Treiben, doch das gehört längst der Vergangenheit an. Die Gifhorner müssen sich jetzt von einer Institution verabschieden.

© Stadt Gifhorn

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In Gifhorn heißt es: Abschied nehmen!

Denn eine einstige Institution muss jetzt die Reißleine ziehen. Lange hat Viktoria Kuhls durchgehalten, selbst dann noch, als sich der Aufwand für ihren Stand schon längst nicht mehr lohnte. Doch jetzt ist Schluss. Der Wochenmarkt auf dem Herbert-Trautmann-Platz in Gifhorn ist Geschichte.

Gifhornerin zieht die Reißleine: „So leid es mir tut“

Er gehörte seit vielen Jahren dazu. Vier bis fünf Anbieter sorgten für Leben auf dem Markt und boten ihre frischen Produkte immer freitags an. Doch zum Schluss wurden es immer weniger. Die Kundschaft blieb aus. „Der Aufwand lohnte sich schon längst nicht mehr“, berichtet die Stadt.

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Eine, die lange durchgehalten hat, ist Viktoria Kuhls. Bis zum Schluss hat sie ihre Produkte an ihrem Stand angeboten. „Die Kunden, die seit Jahren uns die Treue gehalten haben, kennen wir natürlich auch. Zum Markt gehört das ja auch dazu – das eine oder andere persönliche Wort wurde gewechselt, man tauschte sich aus“, erzählt sie. Doch damit ist ab sofort Schluss. Zumindest auf dem Herbert-Trautmann-Platz.

Der Markt auf dem Herbert-Trautmann-Platz ist Geschichte. Foto: Stadt Gifhorn/fko

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Viele Kunden würden mittlerweile den Wochenmarkt in der Fußgängerzone ansteuern. Der sei einfach immer beliebter geworden, sagt Viktoria. Darum will sie ihr Angebot nun dort mittwochs und samstags erweitern und ausbauen. „Das kostet eben auch viel Personaleinsatz, den die Kunden ja auch eben wünschen, neben qualitativ hochwertigen und frischen Produkten, die meistens aus der Region stammen“, sagt sie. „So leid es mit für unsere Stammkunden am Trautmann-Platz auch tut, wir sind ja nicht weit.“