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Vergebliche Suchaktion im Harz: Vermisster wartet zu Hause 

Ein Spürhund im Einsatz. (Symbolbild)
Ein Spürhund im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Foto: dpa
  • 77-Jähriger löst aus Versehen Suchaktion aus.
  • Letztendlich stand er vor seiner Haustür.
  • Seine Frau hatte ihn nicht gehört.

Halberstadt. 

Ein 77-Jähriger hat versehentlich eine groß angelegte Suchaktion am Brocken im Harz ausgelöst. Nach etwa zehn Stunden traf die Polizei den Mann wohlbehalten wieder vor seiner Haustür an. Der Senior war mit einer Reisegruppe aus Köthen auf das Brockenplateau gefahren, wie die Polizei am Donnerstag, 29. September, mitteilte. Dort entfernte er sich unbemerkt von den anderen. Die Gruppe alarmierte die Polizei, die daraufhin eine Suchaktion einleitete.

Suchaktion bis in die Nacht

Zahlreiche Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Bergwacht, Rotem Kreuz sowie ein Hubschrauber waren im Einsatz. Kurz vor Mitternacht wurde die Suche wegen zu hoher Gefahr für die Suchkräfte unterbrochen. Bei der erneuten Kontrolle der Wohnadresse des Vermissten stand ebendieser vor seiner eigenen Tür. Der 77-Jährige hatte die Gruppe zu Fuß verlassen und war anschließend mit dem Zug nach Hause gefahren.

Seine Frau war längst zu Hause, hatte ihren klingelnden Gatten, der zu allem Überfluss auch noch seinen Schlüssel vergessen hatte, aber offensichtlich nicht gehört. Die Polizisten riefen die Frau an und klärten die Situation auf.