Harz 

Wanderer aufgepasst: Es regnet weißen Kalk

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Goslar. Über dem Stadtforst Goslar ist demnächst wieder ein Hubschrauber im Dauereinsatz. Grund hierfür ist in der Zeit vom 14. August bis voraussichtlich 1. September eine erneute Waldkalkung.

Die in Kürze durchgeführte Kalkung ist eine Schutzmaßnahme gegen den Eintrag von säurehaltigen Luftschadstoffen. Außerdem soll so die Vitalität des Waldes gestärkt werden.

Welche Bereiche sind betroffen?

  • Hohes Kehl / Glockenberg westlich der B241
  • östlich der B241 zwischen Auerhahn und dem südlichen Herzberges
  • West- und Ostausrichtung von der B241 bis zum Wintertal

Wie läuft das ab?

Die letzte Waldkalkung ist bereits zehn Jahre her. Nach dem dritten und zugleich letzten Durchgang solle dann erstmal Schluss sein, verriet Wolfgang Lebzien, Betriebsleiter der Stadtforst Goslar. "Damit wir genau die richtigen Bereiche treffen, sind wir stark vom Wetter abhängig. Wenn das dann aber mitspielt können wir die jeweiligen Flächen präzise treffen", erklärt Lebzien.

An den Tagen der Kalkung würden dann am Boden mehrere Kalklager aufgebaut, von denen aus der kleine Hubschrauber zügig beladen werden könne, so der Leiter. Dieser sei dann aber nur wenige Minuten in der Luft, bis er wieder zum Nachladen landen muss. Pro Hektar werden dann circa drei Tonnen Kalk verteilt.

Kommt es zu Behinderungen?

Wie es in einer Pressemitteilung der Stadtforst Goslar heißt, wird Wanderern empfohlen die betroffenen Bereiche zu meiden. Gefährlich ist der Kalk aber weder für Menschen noch für Tiere. "Wichtig ist, dass wir keine Wege sperren, wir stellen lediglich Schilder auf, um die Menschen darauf hinzuweisen", führt Lebzien weiter aus. "Wir sind aber diesmal relativ weit von jeglicher Bebauung weg, so dass wirklich nur wenige Wanderer von den Arbeiten betroffen sein werden."