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Zwei Wild-Unfälle enden tödlich – für die Tiere

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Autofahrer müssen nach Wildunfällen nicht die Kosten für die Beseitigung der Kadaver bezahlen (Archivbild). Foto: dpa

Goslar. 

Gleich zwei folgenschwere Unfälle mit Wild hat es im Harz gegeben. Zunächst erfasste ein 27-jähriger Leonberger am späten Mittwochabend mit seinem Auto auf der A82 in Höhe Langelsheim-West ein Wildschwein.

Das Schwein starb offenbar bereits durch den Aufprall und wurde dann noch von einem 33-jährigen Langelsheimer überfahren. An beiden Autos entstand ein Gesamtschaden von 6.500 Euro, wie die Polizei Goslar erst am Samstag, 30. Dezember, schreibt.

Am Donnerstagvormittag fuhr eine 27-jährige Frau auf der B248 zwischen Seesen und Lutter in eine Herde Rehe. Mehrere Tiere seien getötet worden, so die Polizei. Die Autoreparatur dürfte um die 2.000 Euro kosten.