Harz 

Mutter soll kleines Mädchen in Bach gedrückt haben

Der Vorfall hatte sich bereits am Pfingstsamstag ereignet. Die Behörden hatten darüber nicht berichtet (Symbolbild).
Der Vorfall hatte sich bereits am Pfingstsamstag ereignet. Die Behörden hatten darüber nicht berichtet (Symbolbild).
Foto: dpa

Seesen. Eine junge Mutter aus Seesen hat möglicherweise versucht, ihr Kleinkind in einem Bach zu ertränken. Das 14 Monate alte Mädchen sei mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Anfrage. Lebensgefahr bestehe nicht.

Kopf mehrfach unter Wasser

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war die 25-jährige Mutter mit ihrer Tochter über einen Zaun gestiegen und zu dem Bach in der Nähe des Seesener Amtsgerichts gegangen. Dann soll sie den Kopf des Kindes mehrfach ins Wasser gedrückt haben.

Tötungsvorsatz nicht nachweisbar

Zeugen hätten die Frau mit dem Kind im Arm schreiend in dem flachen Gewässer vorgefunden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. "Was genau die Beschuldigte dort mit ihrer Tochter tat, wird derzeit noch geklärt." Ein Tötungsvorsatz sei nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen aber nicht nachweisbar.

Mutter in Psychiatrie

Gegen die Mutter wurde ein Unterbringungsbefehl wegen Misshandlung Schutzbefohlener erlassen. Die Frau soll die Tat jedoch in einem Zustand verminderter Schuldfähigkeit begangen haben und wurde in der Psychiatrie untergebracht. Der Vorfall hatte sich bereits am Pfingstsamstag ereignet. Die Behörden hatten darüber nicht berichtet.

Braunschweig 

Verwirrte Frau zückt Messer und schreit rum

Die Polizei hat die Frau in eine psychiatrische Einrichtung gebracht (Symbolbild).
Die Polizei hat die Frau in eine psychiatrische Einrichtung gebracht (Symbolbild).
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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