Harz 

Höhlenforscher bekommen Kohle aus Hannover

Tausende von Knochenfunden bilden ein einmaliges Archiv der eiszeitlichen Tierwelt und liefern zusammen mit Resten von Kleintieren wichtige Einblicke in das Klima seit der letzten Kaltzeit.
Tausende von Knochenfunden bilden ein einmaliges Archiv der eiszeitlichen Tierwelt und liefern zusammen mit Resten von Kleintieren wichtige Einblicke in das Klima seit der letzten Kaltzeit.
Foto: A. Kotula/TU Braunschweig

Herzberg/Braunschweig. Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Forscher in der Einhornhöhle bei Scharzfeld im Harz. Die TU Braunschweig schreibt, dass sie eine Finanzspritze in Höhe 230.000 Euro bekommen.

In der Höhle untersuchen die Braunschweiger zusammen mit Wissenschaftlern der Uni Göttingen und dem Landesamt für Denkmalpflege, wie und wann Neandertaler im Harz lebten.

Die Einhornhöhle gilt als der wichtigste Höhlenkomplex im Harz. Die Forscher haben bisher schon Neandertaler-Spuren entdeckt, die mehr als 50.000 Jahre alt sind.