Harz 

Gegen den Trend: Harzer Mini-Schule soll bleiben

Schulleiterin und Lehrerin Heike Tuchtfeld steht in einem Klassenraum der Grundschule Wildemann. Vier Jahrgänge, 18 Kinder, eine Lehrerin ? Wildemann hat eine der kleinsten Schulen Niedersachsens. An Schließung denkt allerdings niemand.
Schulleiterin und Lehrerin Heike Tuchtfeld steht in einem Klassenraum der Grundschule Wildemann. Vier Jahrgänge, 18 Kinder, eine Lehrerin ? Wildemann hat eine der kleinsten Schulen Niedersachsens. An Schließung denkt allerdings niemand.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wildemann. In Niedersachsen gibt es 13 Schulen mit weniger als 20 Schülern. Bei den meisten davon handelt es sich nach Angaben der Landesschulbehörde um Förderschulen, die zum überwiegenden Teil auslaufen.

18 Jungen und Mädchen

Zu den Ausnahmen gehören zwei Grundschulen, eine in Neuscharrel im Kreis Cloppenburg, die andere in Wildemann im Harz. Während die Zukunft der von sechs Kindern besuchten Schule in Neuscharrel in den politischen Gremien der zuständigen Gemeinde Friesoythe infrage gestellt wird, soll die Schule in Wildemann mit ihren derzeit 18 Jungen und Mädchen erhalten bleiben.

"Läuft hervorragend"

Obwohl zum neuen Schuljahr nur noch drei Kinder eingeschult wurden, gibt es nach Angaben der Stadt Clausthal-Zellerfeld, zu der Wildemann gehört, keinerlei Schließungs-Bestrebungen. Im Gegenteil: "Dort läuft alles hervorragend", sagte Bürgermeisterin Britta Schweigel (parteilos).