Harz 

Entwarnung aus dem Harz: Es gibt wieder genug Trinkwasser 

Die Harzwasserwerke hatten im September, November und Dezember 2018 aufgrund der anhaltenden Trockenheit Maßnahmen ergriffen, um die Versorgungssicherheit auch im schlechtmöglichsten Fall, einem Doppeltrockenjahr, garantieren zu können.
Die Harzwasserwerke hatten im September, November und Dezember 2018 aufgrund der anhaltenden Trockenheit Maßnahmen ergriffen, um die Versorgungssicherheit auch im schlechtmöglichsten Fall, einem Doppeltrockenjahr, garantieren zu können.
Foto: Harzwasserwerke

Clausthal-Zellerfeld. Die Harzwasserwerke geben Entwarnung: Aufgrund der zuletzt überdurchschnittlich starken Niederschläge haben sich die Talsperren im Harz so weit gefüllt, dass die Trinkwasserversorgung wieder gesichert ist.

Auch bei erneuter Trockenheit könne ihr Unternehmen die Versorgungssicherheit im Jahr 2019 gewährleisten, teilte eine Sprechern mit. Als einer der größten Versorger Deutschlands beliefern die Harzwasserwerke rund zwei Millionen Menschen in Niedersachsen und Bremen mit Trinkwasser – auch die Region38.

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Füllungsgrad von 62 Prozent

Die Talsperren im Westharz, die Mitte Dezember im Schnitt nur noch zu 30 Prozent gefüllt waren, haben mittlerweile einen Füllungsgrad von 62 Prozent erreicht. Das langjährige Mittel für diese Jahreszeit liegt bei etwa 70 Prozent. Die sechs Stauseen haben zusammen ein Fassungsvermögen von rund 180 Millionen Kubikmetern.

Das Oberharzer Wasserregal:

Rekordverdächtige Trockenheit

Grund für den niedrigen Wasserstand Ende 2018 war die rekordverdächtige Trockenheit im vergangenen Jahr. Im Oberharz hatte es so wenig geregnet wie selten zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1857. Zudem verzeichneten die Harzwasserwerke mit mehr als 100 Millionen Kubikmetern einen Rekord bei der Trinkwasserabgabe. (dpa/ck)