Harz 

Busse stehen still: EVG-Warnstreik trifft Pendler in Goslar hart

Am frühen Morgen blieben die Busse im Depot.
Am frühen Morgen blieben die Busse im Depot.
Foto: EVG

Braunschweig/Goslar. Ein Warnstreik bei Regionalbus Braunschweig (RBB) hat am frühen Montagmorgen zu Auswirkungen auf den Busverkehr in mehreren Städten geführt.

In Goslar, Göttingen, Uelzen und Holzminden war der Busverkehr "stark beeinträchtigt", wie eine Bahnsprecherin sagte. An den vier RBB-Standorten seien nur 13 der 70 möglichen Busse im Einsatz gewesen.

EVG ruft zum Warnstreik auf

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte Busfahrer, Sachbearbeiter und Werkstattmitarbeiter zwischen 4 und 8 Uhr zu den Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Nach Angaben der Bahnsprecherin lief der Verkehr ab etwa 9.30 Uhr wieder nach Plan. Hintergrund für den Arbeitskampf seien die schleppenden Tarifverhandlungen mit der RBB, teilte die Gewerkschaft mit.

Die EVG fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem 5,8 Prozent mehr Geld, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung und die Weiterentwicklung des Haustarifvertrags.

Bahn findet Streik "überflüssig"

Die Bahn hatte den Arbeitskampf in einer Mitteilung als überflüssig bezeichnet. Die Angebote der RBB seien attraktiv gewesen und hätten die Kernforderungen erfüllt. Lösungen finde man nur am Verhandlungstisch.

Die Regionalbus Braunschweig GmbH ist eines der größten Nahverkehrsunternehmen im östlichen Niedersachsen. (dpa)