Harz 

"Massenanfall an Verletzten" im Harz: Sieben Schüler landen nach Klassenfahrt im Krankenhaus

Sieben Schüler mussten wegen Übelkeit im Krankenhaus behandelt werden. (Symbolbild)
Sieben Schüler mussten wegen Übelkeit im Krankenhaus behandelt werden. (Symbolbild)
Foto: dpa

Oderbrück. Weil insgesamt sieben Jugendlichen zur gleichen Zeit schlecht geworden ist, hat der Landkreis Goslar den sogenannten Massenanfall an Verletzten ausgerufen.

Wie Maximilian Strache vom Landkreis Goslar gegenüber news38.de mitteilte, hatten am Dienstagabend gleich sieben Schüler, die gerade auf Klassenfahrt in einem Schullandheim in Oderbrück waren, über Übelkeit geklagt.

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Der sogenannte Massenanfall an Verletzten werde laut Strache immer dann ausgerufen, wenn eine gewisse Anzahl an Patienten betroffen sei. Der Grund dafür ist schnell erklärt: "So können wir sicherstellen, dass alle Verletzten schnell versorgt und abtransportiert werden können", so Strache weiter.

Alle sieben Kinder, denen schlecht geworden war, wurden in Krankenhäuser in Nordhausen und Wernigerode gebracht. Dort sollten sie dann von ihren Familien abgeholt werden.

Essen wird kontrolliert

Unterdessen hatten Lebensmittelkontrolleure Proben des Essens genommen. Die betroffenen Schüler mussten Stuhlprobe abgeben. Ergebnisse der Untersuchungen liegen derzeit noch nicht vor.

Die Klassenkameraden und Lehrer verspürten unterdessen keine Übelkeit. Die Klasse habe ihren Aufenthalt nicht abgebrochen und werde noch bis Freitag ihre Klassenfahrt im Oberharz genießen können, so Strache. (mvg)