Harz 

Borkenkäfer-Plage im Harz: Radikaler Schritt am Wurmberg - „Es ist eine Katastrophe“

Unzählige Fichten wurden vom Borkenkäfer zerstört (Archivbild).
Unzählige Fichten wurden vom Borkenkäfer zerstört (Archivbild).
Foto: dpa

Braunlage. Kahlschlag am Wurmberg: Rund 80 Hektar Wald sollen in den kommenden Tagen gefällt werden, berichtet die „Goslarsche“. Schuld ist der Borkenkäfer. „Es ist eine Katastrophe“, hieß es aus dem Forstamt.

Die Borkenkäfer hatte die Bäume zum Absterben gebracht. Wer im Oberharz unterwegs ist, sieht überall Baumleichen: Zwischen Braunlage und Torfhaus stehen auf beiden Seiten der Straße mehr tote als lebende Fichten. Am Wurmberg waren zuletzt auch bereits Wege.

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Orkantief „Friederike“ schafft beste Voraussetzungen für Borkenkäfer

In dem vom Orkantief „Friederike“ umgeworfenen Nadelbäumen hatten die Borkenkäfer beste Voraussetzungen für eine massenhafte Vermehrung vorgefunden. Die Ausbreitung des Borkenkäfers wurde auch durch den trockenen heißen Sommer 2018 stark begünstigt. Schon im vergangenen Jahr hatten die Landesforsten im großen Stil betroffene Fichten fällen müssen.

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Dadurch sollte die weitere Ausbreitung der Käfer vermieden werden. Dabei ist laut Experten völlig unklar, ob das klappt. (ck mit dpa)