Harz 

Harz: Jäger nehmen Wild ins Visier – doch es kommt alles ganz anders

Im Harz fand eine groß angelegte Jagd statt. Doch am Ende kam alles anders als geplant. (Symbolbild)
Im Harz fand eine groß angelegte Jagd statt. Doch am Ende kam alles anders als geplant. (Symbolbild)
Foto: imago images / Reiner Bernhardt

Braunlage. So hatten sich einige Jäger im Harz ihren Jagdausflug sicher nicht vorgestellt. Die groß angelegte Jagd im Harz ist dann doch deutlich anders verlaufen als gedacht. Eigentlich wollten die Jäger Rotwild abschießen, um den Bestand zu dezimieren.

Doch daraus wurde erstmal nichts im Harz. Denn das Rotwild war einfach nicht da!

Harz: Jagd läuft anders als gedacht

Sogar Niedersachsens höchster Berg war für Wanderer und Ausflügler sechs Stunden lang komplett gesperrt. Am 971 Meter hohen Wurmberg bei Braunlage sollte Rotwild in großer Zahl erlegt werden. Eigentlich...

Die Jagd sei allerdings anders ausgegangen als erhofft, sagte ein Sprecher der Niedersächsischen Landesforsten. Die Beute der Jäger fiel ernüchternd aus. Lediglich ein Rothirschkalb hatten sie im Harz geschossen.

Dabei hatte die groß angelegte Jagd einen ernsten Hintergrund, der auch zum Schutz anderer Tier- und Pflanzenarten beitragen sollte.

Harz: Sind Waldarbeiten schuld?

Das Rotwild habe sich vermutlich weitgehend vom Wurmberg in andere ruhigere Regionen im Oberharz zurückgezogen. Grund dafür könnten seit Wochen anhaltende Waldarbeiten sein.

Die Landesforsten lassen am Wurmberg massenhaft vom Borkenkäfer befallene Fichten fällen.

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Grundsätzlich gebe es im Dreiländereck Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen aber zu viel Rotwild, sagte der Sprecher.

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