Harz 

Niedersachsen: So kaputt ist unser Wald – jetzt sollen Millionen neue Bäume kommen

Blick auf den Nationalpark Harz mit teilweise abgestorbenen Fichten. Viele Bäume im Harz sind durch Stürme, Hitze und Borkenkäfer abgestorben.
Blick auf den Nationalpark Harz mit teilweise abgestorbenen Fichten. Viele Bäume im Harz sind durch Stürme, Hitze und Borkenkäfer abgestorben.
Foto: Swen Pförtner/dpa

Braunschweig/Hannover. In den Wäldern in Niedersachsen gibt es gravierende Schäden. Dürre, Stürme und Schädlinge haben den Bäumen schwer zugesetzt.

In den kommenden Jahren sollen die Wälder in Niedersachsen daher mit Millionen neuen Bäumen aufgeforstet werden. Die Landesforsten schlagen nach wie vor Alarm.

Wald in Niedersachsen soll gerettet werden

Sie sehen nach dem viel zu trockenen Jahr 2018 eine weiterhin „verschärfte“ Problemlage, wie sie am Freitag berichteten. „Wir gehen von circa 10.000 Hektar aus, die wir wiederaufforsten müssen“, erklärte Landesforsten-Chef Klaus Merker.

Vor allem die starke Vermehrung des Borkenkäfers bereitet Experten und Waldbesitzern große Sorgen. „Alle betroffenen Flächen zielgerichtet und zeitnah wiederaufzuforsten, ist die anstehende Aufgabe“, sagte Merker. „Sie wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen.“

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Etwa 40 Millionen Jungbäume sollen allein im Staatswald gepflanzt werden.

Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) betonte bei einer Pflanzaktion im Gebiet des Forstamts Wolfenbüttel: „Die Lage hat sich dramatisch zugespitzt.“ Nicht nur Fichten, auch viele Buchen und Eichen seien inzwischen angeschlagen oder teilweise abgestorben. (dpa/ck)