Harz 

Harz: So viel Wald wie 112 Fußballfelder abgestorben – DAS soll jetzt helfen

holzwurm 2016
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Braunlage. Die Lage ist dramatisch – dem Harz geht es mies. Wegen der beiden vergangenen Dürre-Sommer sind allein am Wurmberg 80 Hektar Wald abgestorben – das sind umgerechnet knapp 112 Fußballfelder.

Rund 250 Freiwillige wollen mithelfen, den zerstörten Wald im Harz wieder aufzubauen. Im kommenden Frühjahr wollen sie insgesamt rund 35.000 Bäume pflanzen.

Harz: Pflanzcamp am Wurmberg geplant

Das Bergwaldprojekt e.V richtet dazu am höchsten Berg Niedersachsens ein Pflanzcamp ein. Auf den Kahlflächen des Wurmbergs sollen dann junge Weißtannen, Bergahorne, Schwarzerlen und andere naturnahe Baumarten gepflanzt werden.

Forstleute setzen auf Mischwälder

Für die Landesforsten ist klar: Die Klimakrise hat uns längst erreicht. Und sie ist menschengemacht. Bundesweit sind demnach 300.000 Hektar Wald abgestorben. Vor allem Nadelbäume seien gefährdet, daher setzen die Forstleute auf klimastabile Mischwälder und standortheimische Baumarten.

„Die Zeit drängt“, mahnt Förster und Bergwaldprojekt-Sprecher Peter Naumann. Die beiden hinter uns liegenden Jahre hätten gezeigt, welche Auswirkungen der Klimawandel bereits auf unsere Umwelt, Tiere und Menschen habe.

„Wir freuen uns deswegen besonders, mit vielen Helferinnen und Helfern im kommenden Jahr weiterhin einen aktiven Einsatz für den Erhalt des heimischen Waldes gerade am viel besuchten Wurmberg im Harz zu leisten“, so Naumann.

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Mehr von uns:

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Auch du kannst dabei mitmachen und dich ab sofort beim Pflanzcamp (12. April bis 2. Mai) anmelden – hier erfährst du, wie das geht. Alternativ kannst du auch für die Pflanzung der Bäume spenden. Infos dazu gibt es hier! (ck)