Harz 

Harz: Alles anders auf dem Brocken! DAMIT ist jetzt nach 180 Jahren Schluss

Ab 2020 wird alles anders auf dem Brocken im Harz! Denn dann endet eine 180 Jahre alte Tradition. (Archivbild)
Ab 2020 wird alles anders auf dem Brocken im Harz! Denn dann endet eine 180 Jahre alte Tradition. (Archivbild)
Foto: picture alliance/Matthias Bein/dpa-Zentralbild/ZB

Schierke. Auf dem Brocken im Harz wird 2020 alles anders! Denn eine 180 Jahre alte Tradition findet am 1. Januar ihr jähes Ende.

Und damit reiht sich der Brocken im Harz nun bei der Zugspitze und dem Fichtelberg ein. Denn die haben schon länger mit dieser Tradition gebrochen.

Harz: Technik übernimmt ab 2020 die Messungen auf dem Brocken

Der Deutsche Wetterdienst stellt nämlich die Arbeit der Wetterbeobachter ein. Ab dem 1. Januar 2020 soll demnach automatische Messtechnik den Job übernehmen. Lediglich die Radioaktivitätsmessungen sollen noch etwas länger von Menschenhand durchgeführt werden. Aber auch damit ist Anfang Dezember 2020 Schluss.

Der Deutsche Wetterdienst begründet die Entscheidung damit, dass das Aufgabenspektrum des nationalen Wetterdienstes gewachsen sei.

+++Harz immer beliebter! Doch eine Region wird von Touristen eher gemieden+++

Wetterdienst: Mehr Aufgaben – weniger Personal

Die vorhandenen Personalressourcen wüchsen nicht mit. Deshalb werde seit einigen Jahren Schritt für Schritt das gesamte Messnetz automatisiert – gut 160 von 182 hauptamtlichen DWD-Stationen arbeiteten schon vollautomatisch.

Seit 180 Jahren hat es auf dem Brocken die Wetterbeobachter gegeben. Sie waren unter anderem dafür zuständig, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Niederschlag zu messen.

----------------------------------------------

Themen des Tages

VW Golf 8: Sondermodell kommt als Mega-PS-Hammer!

Salzgitter: Frau geht im Stadtpark spazieren – dann der Schock!

Braunschweig: Mann geht ins Astor Kino – eine Sache stört in gewaltig: „An der Schmerzgrenze“

-----------------------------------------------

Nach und nach sei immer mehr Technik dazugekommen. Bis heute gehören die Daten zu den Grundlagen für Wettervorhersagen – neben Erkenntni9ssen von Wettersatelliten, Wetterradar und Wetterballonaufstiegen.

Zum Jahresbeginn soll die Technik auf dem Brocken auch noch weitere Daten wie Niederschlagsmengen und Sichtweiten übernehmen. Auf dem Bocken fehlen laut DWD aber noch der Schneehöhensensor und der Niederschlagssammler in der Bergversion. (abr mit dpa)