Harz 

Harz: Wasserwerke schlagen Alarm – „Situation angespannt“

Die Trockenheit macht sich im Harz bemerkbar. Der Ockertalstausee ist derzeit nicht einmal zur Hälfte befüllt. (Archivbild)
Die Trockenheit macht sich im Harz bemerkbar. Der Ockertalstausee ist derzeit nicht einmal zur Hälfte befüllt. (Archivbild)
Foto: dpa/Swen Pförtner

Die Trockenheit im Harz hält an – und dass obwohl es gefühhlt seit tagen regnet. Die Situation an den für weite Teile Niedersachsens wichtigen Wassersperren im Harz sei „angespannt“, sagte der Technische Geschäftsführer Christoph Donner.

Sollte die Trockenheit noch länger anhalten, müssten die Harz-Wasserwerke Maßnahmen ergreifen!

Harz: Zu wenig Wasser in den Talsperren für Niedersachsen!

Wegen des bislang zu trockenen Winters befindet sich in den Westharzer Talsperren deutlich weniger Wasser als sonst um diese Jahreszeit. In den für die Trinkwasserversorgung weiter Teile Niedersachsens wichtigen Stauseen befänden sich 20 Millionen Kubikmeter weniger Wasser als im langjährigen Mittel, teilten die Harz-Wasserwerke am Dienstag mit.

Der Füllungsgrad der sechs Talsperren liege bei 55 Prozent. Üblich seien Ende Januar mehr als 70 Prozent.

Um die Versorgungssicherheit auch im Fall eines Dürresommers zu gewährleisten,würden bereits Maßnahmen in Erwägung gezogen.

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Mögliche Maßnahmen für die Wasserwerke im Harz

Dazu gehöre eine geringere Wasserabgabe in die Flüsse unterhalb der Stauseen sowie eine Steuerung der Talsperren im Verbundsystem. Durch Stollen und Gräben kann Wasser umverteilt werden.

Am besten gefüllt war am Dienstag die Granetalsperre (70) Prozent. Der Okerstausee hatte noch einen Füllungsgrad von 38 Prozent. (dpa, aj)