Harz 

Harz: Keine Sorge! Weswegen unser Trinkwasser nicht knapp wird...

Auch die Eckertalsperre im Harz hat sich wieder mit Wasser gefüllt. (Archivfoto)
Auch die Eckertalsperre im Harz hat sich wieder mit Wasser gefüllt. (Archivfoto)
Foto: Swen Pförtner/dpa

Clausthal-Zellerfeld. Der teils ergiebige Regen der letzten Wochen hat die Stauseen im Harz ordentlich gefüllt. Es gibt wieder große Trinkwasser-Reserven.

Damit sei die Sorge, das Trinkwasser werde knapp, vorerst vom Tisch, so die Harzwasserwerke. Die Angst hatte viele Menschen zuletzt umgetrieben – spätestens seit dem Ausbruch des Coronavirus und dessen Folgen.

Laut den Harzwasserwerken wurden seit Anfang März in den sechs großen Talsperren im westlichen Teil des Mittelgebirges täglich fast eine Million Kubikmeter Wasser eingestaut.

Talsperren im Harz zu 82 Prozent gefüllt

Insgesamt befinden sich nach offiziellen Angaben inzwischen wieder rund 150 Millionen Kubikmeter Wasser in den Stauseen. Sie sind also zu 82 Prozent gefüllt.

Banges Warten auf Regen im Harz

Ende Januar hatten die Harzwasserwerke noch eine angespannte Situation beklagt.

Wegen des bis dahin zu trockenen Winters befanden sich zu diesem Zeitpunkt 20 Millionen Kubikmeter weniger Wasser in den Stauseen als im langjährigen Mittel. Der Füllungsgrad der sechs Talsperren lag nur noch bei 55 Prozent.

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Die Harzwasserwerke versorgen weite Teile Niedersachsens mit Trinkwasser – auch unsere Region. (dpa/ck)