Harz 

Harz: Irre Raser-Aktionen! Motorradfahrer mit lebensgefährlichen Geschwindigkeiten unterwegs

Die Polizei hat im Harz den Verkehr kontrolliert. Zum wiederholten Male fällt die Bilanz erschreckend aus. 
(Symbolbild)
Die Polizei hat im Harz den Verkehr kontrolliert. Zum wiederholten Male fällt die Bilanz erschreckend aus. (Symbolbild)
Foto: Hauke-Christian Dittrich

Goslar. Manche können es offenbar einfach nicht lassen: Die Polizei hat im Harz erneut viele Raser erwischt – knapp die Hälfte davon waren Motorradfahrer.

Die Polizei aus Goslar berichtet, dass die Beamten am sonnigen Osterwochenende an bewusst ausgewählten Stellen im Harz das Tempo der Verkehrsteilnehmer gemessen hatte. Zum einen blitzte es an der B4 zwischen Braunlage und der Landesgrenze Sachsen-Anhalt, zum anderen wurde es an der B242 zwischen Clausthal-Zellerfeld und Seesen teuer für die Raser. Bei einigen gemessenen Geschwindigkeiten schaut man als Unbeteiligter dabei einfach nur fassungslos.

Harz: Polizei registriert 424 Verstöße zu Ostern

Insgesamt stellten die Polizisten bei drei Kontrollen 424 Verstöße fest. Gut jeder zweite Verstoß wurde von einem Biker begangen, so die Polizei Goslar. 65 Verkehrsteilnehmer müssen ihren Führerschein erstmal abgeben, darunter 51 Motorradfahrer.

Gleich mehrere Biker wurden am Samstag im Harz mit 162 km/h erwischt – bei erlaubten 80 km/h. Ostermontag raste ein Motorradfahrer mit 123 km/h an den Beamten vorbei. Erlaubt waren hier 60 km/h. Damit fuhren die Raser doppelt so schnell wie erlaubt.

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Am Karfreitag stoppten die Beamten drei Motorradfahrer, die sich nach Aussage der Beamten im Harz ein verbotenes Rennen geliefert hatten. Immerhin: Zum Glück gab es im Kontrollzeitraum keine schwereren Motorradunfälle im Harz.

Besonders war allerdings die Tatsache, dass die Polizei diesmal den Motorradfahrern nicht persönlich erklärte, wie gefährlich es ist, was sie da tun – wegen der Corona-Pandemie verzichteten die Beamten auf persönliche Kontakte. (ck)