Harz 

Ausflug an Vatertag: Reise in den Harz ist möglich – doch bestimmte Gebiete sind für Besucher aus Niedersachsen tabu

Ausflüge an Vatertag in den Harz sind möglich. Allerdings nicht in alle Teile.
Ausflüge an Vatertag in den Harz sind möglich. Allerdings nicht in alle Teile.
Foto: imago images/Westend61

An Vatertag ist in diesem Jahr alles anders. Keine Bollerwagen-Touren mit dem gesamten Freundeskreis, kein Grillen im Park, keine Kneipennächte – und für viele ist nichtmal ein Ausflug in den Harz drin. Zumindest nicht in bestimmte Teile.

Denn in bestimmte Gebiete darfst du als Niedersachse nicht reisen. Denn dein Ausflug in den Harz hängt ganz davon aus, aus welchem Bundesland du kommst und in welches Bundesland du reisen willst.

Vatertag im Harz: Ausflüge möglich – doch nicht überall

Im niedersächsischen Teil es Harz-Gebietes ist die Hoffnung groß, dass Touristen sich wieder auf den Weg machen. „Viele Freizeitangebote haben geöffnet", betont Carola Schmidt vom Harzer Toursismusverband. Dazu zählen unter anderem Seilbahnen und Museen.

Auch das Wandern und Spazieren ist erlaubt – solange keine Verordnungen erlassen werden, die das verbieten. Gleiches gilt auch für Radfahren oder Mountainbiken.

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Ostharz ist für Touristen aus Niedersachsen tabu

Im Ostharz sieht die Sache allerdings anders aus. Reisen nach Sachsen-​Anhalt aus touristischem Anlass sind untersagt. Dies gilt laut der Verordnung zunächst bis 27. Mai. So will die Landesregierung verhindern, dass Infektionen aus anderen Bundesländern eingeschleppt werden.

>>>> Lies HIER, was an Vatertag in Niedersachsen erlaubt ist, und was nicht.

Der Tourismusverband beklagt, dass Tagesausflüge in den Ostharz für Niedersachsen noch nicht möglich sind. „Wir verstehen uns als eine Region“, begründete Geschäftsführerin Schmidt. Ihre Hoffnung sei jetzt, dass sich die Situation mit einer neuen Verordnung in Sachsen-Anhalt noch vor dem Pfingstwochenende entschärft.

Eine ähnlich skurrile Besucherregelung gibt es übrigens beim Grenzdenkmal in Marienborn. Mehr dazu liest du HIER. (dpa/abr)