Harz 

Harz: Nach Waldbrand in Thale – Bürgermeister mit deutlichen Worten: „Bitter, das jetzt zu sehen“

Hubschrauber der Bundespolizei unterstützten den Löscheinsatz im Harz.
Hubschrauber der Bundespolizei unterstützten den Löscheinsatz im Harz.
Foto: Matthias Bein/dpa

Thale. Der Waldbrand im Harz ist gelöscht! Das schrieb die Feuerwehr Thale am Mittwochvormittag bei Facebook. Dennoch solle am Mittwoch eine Brandwache vor Ort bleiben – wie schon in der vergangenen Nacht.

Inwiefern auch in der kommenden Nacht wieder Feuerwehrleute an der schwer zugänglichen Roßtrappe in Thale im Landkreis Harz ausharren müssen, ist noch offen.

Harz: Feuer an der Rosstrappe in Thale

Der Brand war am Pfingstmontag in dem Waldstück unterhalb des beliebten Ausflugsziels ausgebrochen – warum ist noch unklar.

+++ Harz: Wald steht in Flammen – alle Löschversuche am Boden gescheitert +++

Während die Feuerwehr sagt, dass eine Fläche von insgesamt 100 Mal 300 Metern in Flammen stand, spricht die Polizei von rund 7.000 Quadratmetern. Aufgrund des steilen Geländes mit Bäumen und Büschen konnte eine genaue Zahl nicht genannt werden.

Waldbrand wurde aus der Luft gelöscht

Weil das Gelände schwer zugänglich ist, musste das Feuer auch zeitweise aus der Luft mit Hubschraubern gelöscht werden.

Nach Feuerwehrangaben kamen allein in der Nacht zu Mittwoch rund 60.000 Liter Wasser zum Einsatz. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Nach Feuerwehrangaben kamen allein in der Nacht zu Mittwoch rund 60.000 Liter Wasser zum Einsatz. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Thales Bürgermeister übt Kritik

Unterdessen übte Thales Bürgermeister Thomas Balcerowski Kritik. Hätte man im Vorfeld mehr und größere Technik anschaffen können, hätte man besser auf den Waldbrand reagieren können, sagte der CDU-Politiker dem MDR.

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Das, was sich an der Rosstrappe abgespielt habe, könne jederzeit an einer anderen Ecke im Harz auch passieren. „Es ist bitter, das jetzt zu sehen. Die Feuerwehren im Harz weisen schon seit Längerem auf diese akute Waldbrandgefahr hin“, so Balcerowski. (dpa/ck)