Harz 

Harz: Neue Attraktion macht's möglich – dieser Ausblick ist einmalig

Die neuste Attraktion im Harz bietet einen unglaublichen Ausblick.
Die neuste Attraktion im Harz bietet einen unglaublichen Ausblick.
Foto: imago images/Jochen Eckel

Bad Harzburg. Eine neue Attraktion im Harz soll mehr Touristen anlocken.

Am 1. August startet die Baumschwebebahn und bietet einen einmaligen Ausblick über den Harz.

Harz: Neue Attraktion soll mehr Touristen anlocken

Der Baumwipfelpfad im Harz ist ein echter Zuschauermagnet. Bald können die Touristen das beliebte Ziel sogar ganz bequem besichtigen und müssen sich dafür nicht einmal groß bewegen. Ab August gibt es eine neue Attraktion, die genau das ermöglicht.

Vom fast 500 Meter hohen Burgberg können die Gäste in Zukunft 1000 Meter ins Tal zum Baumwipfelpfad schweben. Dort eröffnet nämlich die neue Baumschwebebahn. Mit maximal 12-15 km/h werden Gäste an einer Flyline mit Gurt durch die Baumwipfel transportiert und können die wunderbare Aussicht genießen.

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Die Baumschwebebahn am Burgberg im Harz

  • Öffnungszeiten: April – Oktober 9.30 Uhr – 18 Uhr, November – März 10 – 16 Uhr
  • Benutzung ab 20 kg bis 120 kg
  • Keine Reservierung möglich
  • Es gelten die Hygienebestimmungen

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Sechs Minuten purer Genuss

Vom Kopf des Burgberges geht es in langen Kurven durch die Gipfel der großgewachsenen Eichen und Buchen bis runter zum Ende des Baumwipfelpfades. Die Dauer der Fahrt beträgt rund sechs Minuten. Die neue Attraktion soll den 2015 gebauten Baumwipfelpfad ergänzen und die Attraktivität der Region steigern.

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Eine Fahrt mit der Flyline kostet für einen Erwachsenen 15 Euro, Kinder bis 17 Jahre zahlen 13 Euro. Für Gruppen, Familien und Schulklassen gibt es entsprechende Mengenrabatte.

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19 Masten mit Spezialhubschrauber befestigt

Die Kosten für die Schwebebahn betragen nach früheren Angaben des Unternehmens rund 2,5 Millionen Euro. Der Landkreis Goslar hatte das Projekt im vergangenen Jahr genehmigt. Trotz der Corona-Krise sei man „weitgehend im ursprünglich geplanten Zeitfenster.“ „Die BaumSchwebeBahn wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen sowie des Bundes gefördert“, erklärt der Betreiber auf seiner Homepage.

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Insgesamt wurden 19 Masten mit einem Spezialhubschrauber vom Typ „Bell 205“ zu ihren Standorten geflogen, wo sie im Boden verankert wurden. Die größten Masten sind den Angaben zufolge bis zu 15 Metern hoch. (fs)