Harz 

Harz: Hubschrauber im Dauer-Einsatz – das steckt dahinter

Mit einer Sonde an der Angel dreht ein Hubschrauber im Harz seine Runden.
Mit einer Sonde an der Angel dreht ein Hubschrauber im Harz seine Runden.
Foto: Swen Pförtner/dpa

Goslar/Bad Grund. Für Verwunderung sorgt aktuell ein Hubschrauber, der seine Kreise über dem Harz dreht. Ausgestattet mit einer zehn Meter langen Flugsonde, die von dem Hubschrauber knapp 100 Meter über dem Boden geschleppt wird.

Harz: Hubschrauber dreht seine Runden – das steckt dahinter

Forscher testen aktuell im Westharz ein neues Messverfahren zur Erkundung geologischer Strukturen. Mehrere Projektpartner wollen damit in Zukunft Erkenntnisse über mineralische Rohstoffe in Tiefen von mehr als 1000 Metern gewinnen, wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mitteilte.

Bis Mittwoch wollen die Forscher vom Flugplatz in Hildesheim vor allem in den frühen Abendstunden fliegen, um eine möglichst gute Signalqualität zu erreichen. Gemessen wird bei Goslar und Bad Grund.

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Sonde soll Steine, Sand, Kies und Salze aufspüren

Zu mineralischen Rohstoffen zählen Steine, Sand, Kies und Salze.

Die steigende Nachfrage nach mineralischen Ressourcen in den letzten Jahrzehnten erfordert die Entwicklung neuer wettbewerbsfähiger Methoden für die geophysikalische Erkundung, heißt es in der Begründung des Projekts, das vom Bundesforschungsministeriums gefördert wird. (dpa)