Harz 

Harz: Baby im Arm der Mutter von Ast erschlagen – so kam es zu dem tragischen Unglück

Harz. Mutter und ihr Baby werden von einem herabstürzenden Ast getroffen. Das Baby stirbt und sie liegt im Koma. (Symbolbild)
Harz. Mutter und ihr Baby werden von einem herabstürzenden Ast getroffen. Das Baby stirbt und sie liegt im Koma. (Symbolbild)
Foto: imago images / Pacific Press Agency

Altenbrak. Im Harz kam es zu einem unfassbaren Unglück. Eine Mutter wurde mit ihrem Baby im Arm von einem herabstürzenden Ast getroffen. Das Baby wurde von einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Magdeburg gebracht, erlag aber drei Tage später seinen Verletzungen.

Die Mutter wurde ins Krankenhaus Nordhausen gebracht und soll noch immer im Koma liegen, berichtet die „Bild“.

Harz: SO kam es zu dem Unfall

Zu dem Unfall kam es bereits am 8. September während eines Waldspaziergangs. Die Mutter war mit ihren Eltern auf dem Weg von Altenbrak zum Forsthaus Todtenrode, heißt es in der „Bild“.

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Das ist der Harz:

  • ein Mittelgebirge in Deutschland
  • ist das höchste Gebirge Norddeutschlands
  • liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • im Westen haben die Landkreise Goslar und Göttingen Anteile am Harz
  • hat eine Fläche von 2.226 Quadratkilometern

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Am Zielort sollte der Geburtstag der Oma des Babys gefeiert werden.

Harz: Ist DAS die Ursache für den Unfall?

Die Unfallursache ist bisher noch nicht eindeutig geklärt. Die Buche, von welcher der Ast abbrach, wurde bereits gefällt.

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Gegenüber der „Bild“ sagte Dr. Michael Müller – Professor für Waldschutz an der TU Dresden –, dass die Bruchgefahr in deutschen Wäldern derzeit steige. Neben der Trockenheit seien unter anderem Borkenkäfer dafür verantwortlich. Diese würden Löcher in das Holz fressen, durch die Pilze in das Holz eindringen könnten. Diese würden das „Lignin im Holz zersetzen“.

„Vor allem Rotbuchen können ohne Zutun von Wind unter ihrem eigenen, schweren Gewicht zusammenbrechen“, so der Experte. (red und gb)