Harz 

Harz: Mercedes-Fahrer stirbt bei Unfall – „Kein alltäglicher Einsatz für die Feuerwehr“

Der Mercedes SLC war nach dem Unfall völlig demoliert. Der Fahrer überlebte nicht.
Der Mercedes SLC war nach dem Unfall völlig demoliert. Der Fahrer überlebte nicht.
Foto: Matthias Strauss

Quedlinburg. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 66 nahe Quedlinburg im Landkreis Harz ist am Dienstagabend ein 48-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen.

Wie die Polizei berichtet, kam der Mercedes-Fahrer bei einem Überholmanöver links von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.

Harz: Auto beinahe nicht mehr wiederzuerkennen – „kein alltäglicher Einsatz für die Feuerwehr“

Ein 56-jährige Fahrer eines Ford Ranger befuhr die Landstraße und wollte ca. 1 km nach dem Kreisverkehr L66/ L242 in Richtung Autobahn nach links auf einen Feldweg einbiegen. Dies kündigte er bereits durch Blinken an. Als der Fahrer jedoch in den Rückspiegel sah, konnte er den Mercedes SLC wahrnehmen, der sich bereits auf der Überholspur befand.

Der Mercedes kam auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und landete im Straßengraben. Das Unfallopfer wurde von der Feuerwehr aus dem völlig zerstörten Autowrack geborgen. Für Einsatzleiter Kevin Stadelmann war es „kein alltäglicher Einsatz für die Feuerwehr“.

Der Mercedes SLC war derart stark deformiert, dass das Model beinahe nicht mehr erkennbar war. Beim Eintreffen der Feuerwehr lag der Wagen noch auf dem Dach und musste erst angehoben werden, um den Fahrer befreien zu können.

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Landstraße für mehrere Stunden gesperrt

Notärzte konnten ihn nicht mehr retten. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 56-jährige Fahrer des Ford erlitt durch den Unfall einen Schock und musste medizinisch versorgt werden.

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die L66 für etwa drei Stunden voll gesperrt. (red)