Harz 

Harz: Er soll seinen engsten Freund getötet haben – von der Leiche fehlt immer noch jede Spur

Hat ein Bundespolizist seinen engsten Freund getötet? Das will das Landgericht Braunschweig klären.
Hat ein Bundespolizist seinen engsten Freund getötet? Das will das Landgericht Braunschweig klären.
Foto: Swen Pfoertner/dpa

Braunschweig/Liebenburg. Dieser Fall aus Groß Döhren im Kreis Goslar hat nicht nur den Harz, sondern auch die Menschen darüber hinaus erschüttert.

Ein Mann verschwindet. Schnell steht der Verdacht im Raum, dass er ermordet wurde. Doch von der Leiche fehlt auch Monate später jede Spur. Tatverdächtig ist ein enger Freund von Karsten M. Der Bundespolizist muss sich vor dem Landgericht Braunschweig verantworten.

Harz: Mord aus Liebe?

Hat ein 50-Jähriger wirklich einen seiner engsten Freunde ermordet, um mit dessen Frau zusammensein zu können? Davon zumindest geht die Anklagebehörde im Prozess am Braunschweiger Landgericht aus.

Er soll sich am 13. April im Garten seines Bekannten in Groß Döhren versteckt und das mutmaßliche Opfer nach draußen gelockt haben. Dort soll er den 51-Jährigen mit einer Schlag- oder Stichwaffe, möglicherweise einer Pistolenarmbrust, getötet haben.

So reagiert der Tatverdächtige vor Gericht auf die Vorwürfe

Ermittler fanden eine Blutlache auf der Terrasse, blutige Schleifspuren und die kaputte Brille des Mannes, von dem bis heute jede Spur fehlt. Viel schneller ins Visier rückte der Bundespolizist.

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Er sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft und bestreitet die Tat. Vor Gericht wollte sich der 50-Jährige vorerst nicht zu den Vorwürfen äußern. (dpa)