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Harz: Aufräumarbeiten ziehen sich hin – doch es gibt auch gute Nachrichten für Besucher

Harz: Aufräumarbeiten ziehen sich hin – doch es gibt auch gute Nachrichten für Besucher

Harz: Aufräumarbeiten ziehen sich hin – doch es gibt auch gute Nachrichten für Besucher

Harz: Aufräumarbeiten ziehen sich hin – doch es gibt auch gute Nachrichten für Besucher

Das ist der Harz

Wernigerode. 

Das stürmische Wetter hat deutliche Spuren im Harz hinterlassen.

Die Aufräumarbeiten dauern im Nationalpark weiterhin an. Doch für einige Fans des Harz gibt es jetzt wieder gute Nachrichten.

Harz: SIE dürfen sich wieder freuen

Drei verschiedene Stürme haben in der letzten Woche für ordentlich Wirbel im Harz gesorgt. Jetzt sind sie allerdings abgeflaut – und die ersten Loipen sind schon wieder geräumt. Weitere Ski-Langlaufstrecken sollen wohl am Mittwoch und Donnerstag folgen, sagte ein Sprecher. Auch erste Wanderwege könnten bald wieder freigegeben werden. Allerdings ziehen sich die Aufräumarbeiten noch hin.

Bereits wieder von Langläufern genutzt werden, können die Loipen „Schneewittchen-Klippen“ und „Auf dem Acker“. „An der Beräumung der anderen Strecken wird mit Hochdruck gearbeitet“, so der Sprecher. Dies gelte auch für die Wanderwege, die aber voraussichtlich erst am kommenden Wochenende teilweise wieder benutzt werden können.

Hier kann es im Harz noch bis zu einem halben Jahr dauern

An anderen Stellen könne es nach Einschätzung der zuständigen Revierförster bis zu einem halben Jahr dauern, bis sie Wanderern wieder zur Verfügung stehen.

Noch warnt die Nationalparkverwaltung ohnehin vor dem Betreten der Wälder. Da der Deutsche Wetterdienst auch in den nächsten Tagen noch mit schweren Sturmböen rechnet, könnten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung nicht überall arbeiten.

Regenwasser aus Stauseen im Harz wird abgelassen

Das Wetter war dabei nicht nur stürmisch – auch Regen ist im Harz zum Problem geworden. Zu viel Wasser aus den Stauseen ist jetzt deshalb im Westharz abgelassen worden. Wie die Harzwasserwerke mitteilten, hatten die Talsperren teilweise so viel Wasser aufgefangen, dass der Hochwasserpufferspeicher mitgenutzt werden musste. Der Oderteich war fast komplett voll.

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Durch den Sturm verstopfte Abflusskanäle hätten zeitweise zu einer angespannten Situation an den Staumauern geführt. Die Wasserwerke denken deshalb nun darüber nach Bäume zu fällen, um den Hochwasserschutz zu verbessern.

Stürme im Harz das größte Problem

Das größte Problem seien allerdings die Stürme gewesen. Durch entwurzelte Bäume oder umherfliegende Äste wurden den Angaben nach teilweise Abflüsse der Talsperren und Seen blockiert. In den vergangenen Tagen sei der Hochwasserschutz „durch den hohen persönlichen Einsatz der Kollegen der Harzwasserwerke“ gewährleistet worden, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Die Situation sei dennoch teilweise angespannt gewesen.

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Um Blockaden durch Bäume und Äste zu verhindern, müsse geprüft werden „ob es in Zukunft nicht Sinn macht, rund um unsere Anlagen die Schutzstreifen präventiv zu vergrößern“, sagte die Sprecherin. Bedeutet: In Zukunft könnten Bäume gefällt werden, damit der Abstand zwischen Abflüssen sowie Betriebswegen und Wäldern größer wird. Die Hochwasserschutzanlagen im Harz werden noch von Hand manuell bedient. (dpa)