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Harz: Du kommst hier nicht durch! Viele Wanderwege bleiben dicht

Das ist der Harz

Goslar. 

Schon bald stehen viele Wanderer im Harz vor abgesperrten Wegen.

Grund dafür sind die Holzerntearbeiten im Harz.

Harz leidet unter Borkenkäferbefall

Besonders betroffen ist der Rammelsberg bei Goslar. Die vergangenen Trockenjahre und starken Stürme haben den Harz hier übel zugerichtet. Vor allem die Fichten sind betroffen und leiden unter starken Borkenkäferbefall.

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Das ist der Harz:

  • ein Mittelgebirge in Deutschland
  • ist das höchste Gebirge Norddeutschlands
  • liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • im Westen haben die Landkreise Goslar und Göttingen Anteile am Harz
  • hat eine Fläche von 2.226 Quadratkilometern

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Deswegen zieht das Forstamt jetzt die Notbremse und holt die abgestorbenen Bäume aus dem Wald, um wieder neue pflanzen zu können, erläutert Förster Marcel Möller.

Dafür setzt die Goslarer Stadtforst auf eine breite Palette verschiedener Baumarten. Ein großer Fokus liegt etwa auf Tannen, Douglasien und Lärchen.

Harz setzt Seilkrantechnik ein

Um die toten Bäume aus dem Harz zu transportieren, wird eine interessante Technik aus Süddeutschland ausprobiert: Die Seilkrantechnik.

Die Anlagen sind speziell für die Holzernte im steilen Gelände konzipiert und spannen dabei ein Stahlseil über den gesamten Arbeitsbereich. So entstehen im Wald Seilleinen, an denen die gefällten Bäume abtransportiert werden können.

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Allerdings gehen die Holzerntearbeiten im Harz nicht spurlos an dir vorbei. Bis Mitte April sperrt der Goslarer Stadtforst mehrere Wanderwege an der Nordseite des Rammelsbergs. (mbe)