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Harz: Mega-Plan! Krass, was HIER bis Ostern passieren soll

Harz: Mega-Plan! Krass, was HIER bis Ostern passieren soll

Das ist der Harz

Clausthal-Zellerfeld. 

Mega-Pläne für den Harz!

Nach Borkenkäfer und Sturmschäden ist der Harz ziemlich ausgedünnt und kahl – in einigen Teilen ist es deshalb kaum noch grün. Bis Ostern soll sich das allerdings ändern.

Harz: DAS soll bis Ostern kommen

Die Niedersächsischen Landesforsten wollen bis nach Ostern 2,2 Millionen Jungbäume im niedersächsischen Harz anpflanzen. So sollen durch Borkenkäferbefall und Sturmschäden entstandene Kahlflächen wieder aufgeforstet werden, wie die Landesforsten mitteilten. Rund fünf Wochen nach den schweren Stürmen im Februar räumen die Forstarbeiter zudem weiter abgebrochene und entwurzelte Bäume weg.

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Das ist der Harz:

  • ein Mittelgebirge in Deutschland
  • ist das höchste Gebirge Norddeutschlands
  • liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • im Westen haben die Landkreise Goslar und Göttingen Anteile am Harz
  • hat eine Fläche von 2.226 Quadratkilometern

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Die Harz-Forstämter sind bereits mit der Aufforstung beschäftigt. Unter anderem wurden in der Nähe der B4 zwischen Bad Harzburg und Torfhaus (Landkreis Goslar) Erlen gepflanzt. Die Pflanzsaison dauert laut Landesforsten üblicherweise bis kurz nach Ostern.

Aufgeräumt wird im Harz noch bis zum Sommer

In diesem Jahr sind die Forstarbeiter parallel mit der Beseitigung von Sturmschäden beschäftigt. Bisher wurde knapp ein Drittel der kaputten Bäume weggeräumt. Die Aufräumarbeiten dauern laut Landesforsten voraussichtlich noch bis zum Sommeranfang. Die Wälder wurden in den vergangenen Jahren immer wieder durch den Borkenkäferbefall, Trockenheit und Stürme in Mitleidenschaft gezogen.

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Touristen müssen sich deshalb weiterhin auf Einschränkungen einstellen. „Im gesamten Oberharz von Altenau bis Andreasberg und Bad Grund bis Braunlage sind einzelne Wanderwege und Mountainbike-Strecken temporär gesperrt“, sagte der Leiter des Forstamtes Riefensbeek, Max Schröder. Besucher seien angehalten, Waldeingänge nicht mit Autos zu versperren. Zudem seien offene Feuer aufgrund der Waldbrandgefahr verboten. (dpa)