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Harz: „Höchst bedrohliche Situation“ – was wird aus Galeria in Goslar?

Das Zittern im Harz geht in die nächste Runde. Droht Galeria in Goslar das Aus?

© IMAGO / Martin Wagner

Das Zittern im Harz geht in die nächste Runde. Droht Galeria in Goslar das Aus?

Der Galeria Karstadt Kaufhof-Konzern hat jedenfalls angekündigt, viele seiner verbliebenen Filialen zu schließen. Auch die in Goslar im Harz?

Harz: Galeria in Goslar vor dem Aus?

Klar ist: Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern will sich schon wieder mit einem Schutzschirmverfahren retten. Auf den Handelsriesen kommen damit weitere Filialschließungen zu, sagte ein Unternehmenssprecher. Es ist das zweite Mal innerhalb von zwei Jahren, dass der Galeria Karstadt Kaufhof den Weg zum Insolvenzgericht antreten muss.

Galeria-Chef Miguel Müllenbach sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, das Filialnetz müsse im Zuge des Schutzschirmverfahrens „um mindestens ein Drittel reduziert werden“. Betriebsbedingte Kündigungen seien unvermeidbar. Der Konzern betreibt im Moment noch 131 Warenhäuser in 97 deutschen Städten – darunter auch in Goslar im Harz.

Wie geht es für Galeria in Goslar im Harz weiter?

Die Gewerkschaft Verdi will um die Arbeitsplätze bei Galeria kämpfen. „Für uns geht es jetzt darum, möglichst jeden Arbeitsplatz zu erhalten“, sagte Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

Sie forderte ein größeres Engagement des Galeria-Eigentümers, des österreichischen Immobilienmilliardärs René Benko, zur Rettung des Unternehmens. „Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Warenhäusern fragen sich, wo der Eigentümer ist in dieser existenziell höchst bedrohlichen Situation für 17.400 Menschen und ihre Familien.“ Es müsse jetzt zusätzliches Geld ins Unternehmen. „Da gibt es klare Erwartungen an den Eigentümer.“


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Außerdem müsse die Konzernführung ein tragfähiges Zukunftskonzept präsentieren. „Die Beschäftigten haben viele konkrete Vorschläge für eine erfolgreiche Zukunft gemacht, die im Management wenig Gehör gefunden haben“, sagte Nutzenberger. Verdi habe die Unternehmensleitung aufgefordert, umgehend in Verhandlungen einzutreten. (dpa/red)