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Harz: Nationalpark mit eindringlicher Warnung – diesen Fehler sollten Wanderer nicht machen

Im Harz sorgt der anhaltende Regen und Sturm mittlerweile für echte Gefahren. Jetzt wendet sich sogar der Nationalpark an Wanderer.

© IMAGO/Manngold

Schneechaos im Harz

Umengen von Schnee haben im Harz für ein echtes Chaos gesorgt.

Das Wetter spielt aktuell verrückt, vom Winter fehlt in diesen Tagen jede Spur. Dabei lockt besonders der Harz in der Winterzeit mit seinen vielen Wanderwegen einige Wander-Fans an. Statt Winter-Wetter mit Schnee bekommen wir aber gerade nur Regen und Sturm zu den Weihnachtstagen. Das macht sich auch im Harz bemerkbar und macht ihn zu einem gefährlichen Ort.

Experten warnen jetzt sogar vor Wanderungen im Harz und geben Wanderern wichtige Tipps für ihren Besuch im Harz auf den Weg.

Harz: Regen und Sturm werden zu echter Gefahr

Zu Weihnachten hoffen wir auch dieses Jahr vergeblich auf winterliche Schneelandschaften. Stattdessen müssen wir uns mit stürmischem und regnerischem Wetter arrangieren. Das schlechte Wetter ist aber nicht nur für Schnee-Fans eine Enttäuschung. Es kann auch zu einer echten Gefahr werden. Darauf weisen jetzt sogar Förster vom Harz hin und haben eine eindringliche Bitte an alle Besucher im Harz.

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Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst vor einer Gefahrenlage mit schweren Sturmböen und Dauerregen. Und das wird auch zu Weihnachten nicht weniger. Besonders an der Küste kommen starke Stürme auf uns zu. Aber auch in höheren Lagen im Harz sieht es nicht besser aus. Hier ist fast durchgängig Dauerregen angesagt. Das führt zu komplett durchnässten Böden und die Bäume haben weniger Halt. Weil es in den letzten Jahren nicht so stark geregnet hat, wie zurzeit, könnte das Problem noch größer werden als es ohnehin schon ist.

Nationalpark warnt: „Besteht eine akute Gefahr“

Vor dem Regen, der gerade im Harz und in vielen Teilen Deutschlands fällt, sah es im Harz oft sehr trocken aus. Der viele Regen wird jetzt zum Problem für viele Laubbäume. Sie finden im aufgeweichten Boden keinen Halt mehr und könnten umstürzen, betont die Verwaltung des Nationalpark Harz bei Facebook. Auch bei anderen Bäumen krachen gerade immer wieder Äste und Baumkronen ab. Manchmal werden sogar ganze Bäume entwurzelt. An ein Durchkommen ist auf diesen Wanderwegen, bis Waldarbeiter die umgestürzten Bäume abtransportieren können, nicht mehr zu denken. Noch schlimmer ist es aber, wenn die umkrachenden Bäume einen Wanderer erwischen. Davor warnt jetzt auch der Nationalpark Harz auf seiner Webseite.


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Um sich nicht in Gefahr zu bringen, raten die Experten vom Nationalpark Harz während des Sturmes und auch noch einige Tage davon ab, Wanderungen im Wald zu machen. „Bitte nehmen Sie die Warnungen ernst! Durch das stürmische Wetter besteht im Wald eine akute Gefahr für Leib und Leben“, heißt es bei Facebook. Zwar wird versucht, alle Wanderwege schnell freizuräumen, sollte ein Baum umgekracht sein. Es kann allerdings sein, dass manche Wege zeitweise nicht begehbar sind. Wer trotz Warnung doch einen Ausflug in den Harz wagt, sollte deshalb unbedingt auf Sperrungshinweise achten. Einmal wichtiger als sonst sind Warnapps, auf denen man alle aktuellen Warnmeldungen für die Umgebung sieht. Dazu raten die Experten in ihrem Beitrag.