Helmstedt 

Feuerwehr als Familienhelfer: Rettung für Schwäne

Nach der Rettung war die Schwanen-Familie auf einem nahegelegenen Teich wiedervereint (Archivbild).
Nach der Rettung war die Schwanen-Familie auf einem nahegelegenen Teich wiedervereint (Archivbild).
Foto: dpa

Rümmer. Die Freude der Einsatzkräfte drückt sich sogar in ihrer Pressemitteilung aus: "Einsätze mit Happy End sind zur Abwechslung auch mal sehr schön", schreibt Mirko Wogatzki, der Feuerwehr-Sprecher für die Samtgemeinde Velpke.

Vorausgegangen war die Rettung einer Schwanenfamilie aus einer höchst misslichen Lage: Beide Elterntiere und ihre drei Jungen hingene in einem zugewachsenen Graben an der L322 zwischen Rümmer und Klein Twülpstedt fest und konnten sich nicht alleine befreien. Auch die bereits vor Ort eingetroffenen Polizeibeamten waren machtlos - also mussten Einsatzkräfte aus Rümmer und Velpke ran.

Undurchdringliches Dickicht

Sie konnten die Jungtiere zwar schnell befreien - doch die Suche nach den Eltern erwies sich laut Feuerwehrsprecher Wogatzki als schwierig: Der Bewuchs an und im Graben sei so dicht und hoch gewesen, dass die Tiere nicht zu finden waren.

Als die Einsatzkräfte bereits in Wathosen ins Wasser steigen wollten, gelang den Alt-Schwänen aus eigener Kraft die Befreiung. Sie verzogen sich auf einen angrenzenden Teich, worauf die Wehrleute auch die Jungtiere dort aufs Wasser setzten. Damit sei Familie Schwan wieder vereint, freut sich Sprecher Wogatzki.

Im Einsatz waren sechs Feuerwehrleute und zwei Polizeibeamte.