Helmstedt 

Über die A2: Verfolgungsjagd endet im Krankenhaus

Der Fahrer saß noch im Wagen, als die Rettungskräfte eintrafen.
Der Fahrer saß noch im Wagen, als die Rettungskräfte eintrafen.
Foto: Feuerwehr Samtgemeinde Grasleben
  • 21-Jähriger rast der Polizei davon.
  • Unter anderem geht's über die A2.
  • Am Ende landet er im Krankenhaus.

Rennau/Süpplingenburg. Ein 21-jähriger Autofahrer hat sich eine Verfolgungsjagd geliefert – der Abend endete für den Hannoveraner im Krankenhaus.

Der Peugeot-Fahrer hatte am späten Mittwochabend bei Mariental Polizisten ignoriert, die ihn kontrollieren wollten. Stattdessen gab er Gas. Die Polizei verfolgte ihn mit Blaulicht und Sirene. Über die B224 ging es auf die A2 in Richtung Hannover.

Polizei abgedrängt

Hier versuchten die Beamten, den Flüchtigen zu überholen – aber er drängte den Streifenwagen ab. An der Abfahrt Rennau wechselte der junge Fahrer auf die K14. Hier kam es dann zu dem Unfall: Der Hannoveraner schleuderte in einer Linkskurve kurz vor Süpplingenburg nach rechts von der Fahrbahn, wobei sich sein Auto überschlug.

Er musste durch die Heckklappe aus dem auf dem Dach liegenden Auto geborgen werden und wurde ins Klinikum Helmstedt eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Alkoholeinfluss?

Da es im Auto nach Alkohol roch, wurde dem 21-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Die weiteren Ermittlungen müssen zeigen, ob der Fahrer überhaupt einen Führerschein hat.

Strafrechtlich wird sich der junge Mann wegen Straßenverkehrsgefährdung rechtfertigen müssen.