Helmstedt 

Mähdrescher in Flammen: Großalarm bei Querenhorst

Die erst eineinhalb Jahre alte Erntemaschine war nicht mehr zu retten.
Die erst eineinhalb Jahre alte Erntemaschine war nicht mehr zu retten.
Foto: Maik Wehrmuth/Freiwillige Feuerwehr Querenhorst

Querenhorst. Ein brennender Mähdrescher auf einem Feld bei Querenhorst hat die Feuerwehren der Samtgemeinde Grasleben am Freitagabend gefordert: Die erst eineinhalb Jahre alte Maschine hatte mitten auf einem Kornfeld Feuer gefangen - die Löschkräfte konnten nicht verhindern, dass an dem rund 200.000 Euro teuren Mähdrescher Totalschaden entstand.

Allerdings schafften sie es, das Feld vor der kompletten Vernichtung zu retten: Nach Angaben von Kreisfeuerwehr-Sprecher Andreas Meißner zerstörte das Feuer "nur" einen Hektar des insgesamt drei Hektar großen Getreideschlags.

Die Fotos von der Einsatzstelle

Schwarze Qualmwolke

Bereits bei der Anfahrt hatten die Wehrleute eine dichte schwarze Qualmwolke gesehen. "Aufgrund der Größe des Feldes und der raschen Ausbreitung des Feuers habe ich sofort nachalarmieren lassen", berichtet Gemeindebrandmeister Maik Wermuth.

So rückten auch mehrere Fahrzeuge aus Helmstedt an; um die Löschtrupps nach dem Leeren der Wassertanks mit Nachschub zu versorgen, richteten die Wehren im Heidwinkel sowie direkt in Querenhorst Entnahmestellen sowie einen Wasser-Pendelverkehr ein.

Insgesamt bekämpften sie das Feuer mit 36.000 Litern Wasser und 120 Litern Schaum, zieht Wehr-Sprecher Meißner Bilanz.

Seit Tagen halten Feld- und Mähdrescherbrände die Landwirte und Feuerwehren in Atem: Erst am Donnerstag hatte es bei Wolfenbüttel und Wolfsburg gebrannt.