Helmstedt 

Verschwundener Mann im Lappwaldsee: Suche abgebrochen

Taucher der Bereitschaftspolizei aus Braunschweig und Hannover haben am Donnerstag vergeblich nach dem im Lappwaldsee verschwundenen 51-jährigen Helmstedter gesucht (Symboldbild).
Taucher der Bereitschaftspolizei aus Braunschweig und Hannover haben am Donnerstag vergeblich nach dem im Lappwaldsee verschwundenen 51-jährigen Helmstedter gesucht (Symboldbild).
Foto: Armin Weigel/dpa

Helmstedt. Die Suche nach einem im Lappwaldsee verschwundenen 51-jährigen Helmstedter ist auch am zweiten Tag ohne Erfolg geblieben. Taucher der Bereitschaftspolizei aus Braunschweig und Hannover haben in der einstigen Kohlegrube keine Spur von dem Vermissten gefunden, berichtete der Wolfsburger Polizeisprecher Sven-Marco Claus gegenüber news38.de.

Am späten Nachmittag brachen die Beamten die Suche ab, nachdem schon am Mittwoch Polizei und Feuerwehren bis um 22 Uhr im Einsatz waren; dann hatten sie aufgrund der Dunkelheit aufgeben müssen. "Wir haben heute das gemacht, was wir machen konnten", beschrieb Claus.

See bis zu 80 Meter tief

So war auch ein Sonar-Boot im Einsatz, das auf dem bis zu 80 Meter tiefen See nach dem Verschwundenen suchte - ohne Ergebnis.

Der 51-Jährige hatte am Mittwochabend zusammen mit zwei Freunden ein ferngesteuertes Boot ins Wasser gesetzt; als es kenterte, stieg er gegen 19 Uhr in den See, um das Boot zu retten.

Alarm nach 45 Minuten

Doch als er eine dreiviertel Stunde später noch immer nicht zurück an Land war, alarmierten seine beiden Begleiter die Rettungskräfte.

Auch wenn die Chancen, den Helmstedter noch lebend zu finden, inzwischen fast bei null liegen, geht die Polizei zumindest offiziell noch nicht von einem Todesfall aus. "Der Mann gilt weiter als vermisst."