Helmstedt 

Helmstedter Revier: Alte Kohlegruben zu Goldgruben?

Das Kraftwerk Buschhaus zwischen Helmstedt und Schöningen dient nur noch als Reserve - und geht wohl 2020 endgültig vom Netz.
Das Kraftwerk Buschhaus zwischen Helmstedt und Schöningen dient nur noch als Reserve - und geht wohl 2020 endgültig vom Netz.
Foto: Siegfried Denzel

Helmstedt/Schöningen. Ausgekohlte Gruben, ein praktisch stillgelegtes Kohlekraftwerk Buschhaus: Wie soll's weitergehen mit dem Helmstedter Revier? Das ist die Frage, auf die Politiker sowie Vertreter von Wirtschaft und der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie und Energie am kommenden Montag im Schloss Schöningen eine Antwort suchen.

Ab 9 Uhr findet im dortigen Herzoginnensaal eine Podiumsdiskussion statt. Im Rahmen des "LandesDialog Kohle" wollen unter anderem der niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann, Staatssekretär Oliver Wittke aus dem Bundes-Wirtschaftsministerium, Landrat Gerhard Radeck (alle drei CDU), der IG Bergbau-Bezirksleiter Jörg Liebermann und der frühere VW-Nutzfahrzeuge-Chef Eckhard Scholz über "Herausforderungen und Perspektiven" im Helmstedter Revier sprechen.

Im Sommer war nach dem Platzen der Pläne für ein gemeinsames Groß-Industriegebiet der Städte Braunschweig und Salzgitter mehrfach der Ruf aufgekommen, dass sich das Helmstedter Revier als Ersatz-Standort bewerben soll. Ob und wie realistisch dies ist, dürfte auch am Montag zur Sprache kommen.