Helmstedt 

Schwere Mängel im Pflegeheim Velpke? DRK räumt Fehler ein

ARCHIV - ILLUSTRATION - 13.11.2007, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: ein Pfleger hält in einem deutschen Pflegeheim die Hand einer Bewohnerin. (zu dpa "Mehr Beschwerden über schlechte Qualität in der Pflege" vom 09.08.2018) Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - ILLUSTRATION - 13.11.2007, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: ein Pfleger hält in einem deutschen Pflegeheim die Hand einer Bewohnerin. (zu dpa "Mehr Beschwerden über schlechte Qualität in der Pflege" vom 09.08.2018) Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Foto: Oliver Berg / dpa

Velpke. Im Paul-Wilhelm-Kraul-Pflegeheim in Velpke hat es offenbar über einen längeren Zeitraum schwere Pflege-Mängel gegeben. Gegenüber den "Helmstedter Nachrichten" bestätigten Pflegedienstleiterin Stefanie Weinert und DRK-Kreisvorsitzender Christian Schmidt als Chef des Träger-Verbandes "vorübergehende Personalengpässe und zeitweilige Probleme mit einer Reinigungsfirma".

Schwere Vorwürfe

Angehörige von Bewohnern sowie Ehrenamtler hatten der Redaktion gegenüber schwere Vorwürfe erhoben und diese dokumentiert: schmutzige Bettwäsche, eine aus der Steckdose gezogene Notfallklingel - und einen mit Kot beschmierten menschlichen Körper.

Bewohner seien über längere Zeit nicht gewaschen und geduscht worden, so ein weiterer Vorwurf.

Keine weiteren Bewohner mehr

Weinert und Schmidt relativierten gegenüber den "Helmstedter Nachrichten": Es habe zwar Versäumnisse und Probleme gegeben - aber nicht so extrem wie von Angehörigen und Helfern beschrieben. Trotzdem: Bis auf weiteres nimmt das Heim keine weiteren Bewohner mehr auf.