Helmstedt 

Rettung in Helmstedt: So geht es dem Hund aus der verwahrlosten Wohnung

Ein Staffordshire Terrier wie dieser wurde aus einer Wohnung in Helmstedt gerettet (Archivbild).
Ein Staffordshire Terrier wie dieser wurde aus einer Wohnung in Helmstedt gerettet (Archivbild).
Foto: Peter Förster/dpa

Helmstedt. Dem am Sonntag aus einer verwahrlosten Wohnung in Helmstedt befreiten Hund geht es besser – zumindest den Umständen entsprechend. Die Mitarbeiter des Tierheims in Helmstedt päppeln den Hund auf. Am Montagmorgen waren sie mit dem Hund ihm beim Tierarzt, schreibt eine Mitarbeiterin news38.de: "Bei uns befindet er sich in guten Händen." Ein Foto hat news38.de bisher leider nicht bekommen.

Besitzer gibt Hunde-Impfpass ab

Sein Besitzer will den Hund offenbar nicht mehr zurück haben – sowieso ist es fraglich, ob er ihn wiederbekäme. Gegen ihn wird wegen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. "Der Besitzer war heute bei uns und hat den Impfpass des Hundes abgegeben", sagte uns ein Tierheim-Mitarbeiter. Der Hund sei noch "gewaltig dünn".

Schwierige Rettung in der Wohnung

Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den aufgebrachten Terrier zusammen mit Tierschützern am Sonntag aus einer Wohnung in der Straße Papenberg befreit, nachdem Nachbarn das laute Jaulen und Bellen gemeldet hatten. Die Polizei schrieb, dass es sich bei dem Tier um einen Staffordshire Terrier handelte, der offenbar tagelang allein und ohne Futter oder Wasser in der Wohnung ausharren musste. Das Tierheim erklärte gegenüber news38.de, dass es "sich definitiv nicht um eine Staff" handele. (ck)