Helmstedt 

Neue Kreißsäle: Klinik in Helmstedt rüstet auf für mehr Geburten

In der Klinik hat sich einiges getan.
In der Klinik hat sich einiges getan.
Foto: Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt GmbH

Helmstedt. In der Helios St. Marienberg Klinik in Helmstedt gibt es viel Neues. Laut einer Mitteilung der Klinik sind in den vergangenen Monaten zwei neue Kreißsäle samt Untersuchungszimmer und Funktionsbereiche mit medizinischer Ausstattung sowie eine neue Entbindungsstation entstanden.

Zahl der Geburten steigt

"Kreißsäle und Station befinden sich jetzt auf einer Ebene in einem separaten Bereich", erklärt Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Richter das neue Raumkonzept, das kürzere Wege bedeute.

Um der steigenden Zahl an Geburten gerecht zu werden, habe die Klinik in Helmstedt die Betten auf ihrer Entbindungsstation auf 17 Betten erweitert. Richter versichert: "Bei uns teilen sich höchstens zwei Frauen, die zeitnah geboren haben, ein Zimmer. Lassen die Kapazitäten es zu, kann zudem jedes Zimmer als Familienzimmer genutzt werden, in dem auch der Vater übernachten kann."

Ausweichmöglichkeiten vorhanden

Sollte es in den Kreißsälen einmal eng werden, könnten die Hebammen auf zwei Vorbereitungsräume ausweichen, die als Kreißsaal nutzbar seien. Auch ein Bereich für die Versorgung von Säuglingen in medizinischen Krisensituationen, zum Beispiel nach einem Notkaiserschnitt, stehe weiterhin zur Verfügung.

Zuletzt hatte es Gerüchte um die Schließung der Gynäkologie und der Geburtshilfe in Helmstedt gegeben. Die Gewerkschaft Verdi hatte behauptet, entsprechende Informationen aus sicherer Helios-Quelle erfahren zu haben. Die St. Marienberg Klinik dementierte das aber vehement. (mvg)