Helmstedt 

Schwindelfrei in Volkmarsdorf: Rettung aus 65 Metern Höhe

Kürzlich fand eine Übung der Feuerwehren aus Volkmarsdorf, Rümmer und Groß Sisbeck zusammen mit der Fachgruppe Höhenrettung des THW aus Braunschweig an einer Windkraftanlage in Volkmarsdorf statt.
Kürzlich fand eine Übung der Feuerwehren aus Volkmarsdorf, Rümmer und Groß Sisbeck zusammen mit der Fachgruppe Höhenrettung des THW aus Braunschweig an einer Windkraftanlage in Volkmarsdorf statt.
Foto: Mirko Wogatzki/Feuerwehr Velpke

Volkmarsdorf. Höhenangst darf man da nicht haben: Feuerwehr und THW haben zusammen an einer Windkraftanlage in Volkmarsdorf eine Höhenrettung geübt. Simuliert wurde eine brennende Gondel in zwei Windkrafträdern, schreibt Feuerwehr-Sprecher Mirko Wogatzki.

Große Übung an Windkraftanlage in Volkmarsdorf

Und diese Situation habe es im Ernstfall in sich, schildert er. "Dann besteht die Gefahr, dass die angebrachten Rotorblätter und weitere Teile in die Tiefe stürzen." Drehe sich das Windrad noch, nehme das Risiko durch die Fliehkraft weiter zu.

Empfohlen werde daher eine Sperrzone von 500 Metern um das Windkraftrad. Herabfallende oder wegfliegende brennende Trümmerteile könnten weitere Vegetationsbrände verursachen.

Feuerwehr und THW retten Personen

An einer Anlage übte die Feuerwehr, vermisste Personen zu retten. Hierfür wurde eine Puppe auf der untersten Ebene drapiert. Diese sollte dann mit Hilfsmitteln wie einem Rettungstuch oder einem Spineboard durch wechselnde Trupps gerettet werden – auf teilweise engstem Raum.

Rettung aus 65 Metern Höhe

Das THW übte an der zweiten Anlage, Personen aus großer Höhe zu retten. In 65 Metern Höhe wurden verschiedene Szenarien und das Abseilen aus der Gondel geprobt. Laut Ortsbrandmeister Lars Baumgart aus Volkmarsdorf waren alle Übungen ein Erfolg.

Bilder der Übung:

Dabei waren neben der Feuerwehr Volkmarsdorf auch die Wehren aus Rümmer und Groß Sisbeck sowie die Fachgruppe Höhenrettung des THW aus Braunschweig. (ck)