Helmstedt 

Mangold- statt Blattgold-Steak: Metzger aus Helmstedt parodiert Ribéry

Der "Spezi-Metzger" aus Wolsdorf hatte eine Idee... Und bevor ihr schimpft - Metzger Christoph Richter sagte news38.de: "Natürlich ist das auf dem Foto kein Mangold, aber ich hatte grad nichts anderes."
Der "Spezi-Metzger" aus Wolsdorf hatte eine Idee... Und bevor ihr schimpft - Metzger Christoph Richter sagte news38.de: "Natürlich ist das auf dem Foto kein Mangold, aber ich hatte grad nichts anderes."
Foto: Spezi-Metzger in Wolsdorf bei Helmstedt/Facebook

Wolsdorf/Helmstedt. Die "Steak-Affäre" um Bayern-Star Franck Ribéry hat den Landkreis Helmstedt erreicht. Der "Spezi-Metzger" aus Wolsdorf nimmt den Ball auf und präsentiert jetzt eine eigene Version des Protz-Fleischs.

Metzger aus Wolsdorf mit Ribéry-Persiflage

Angeboten werde jetzt das "Stürmersteak Richtery", heißt es bei Facebook. Und zwar "mit echtem Mangold!" – eine klare Anspielung auf das mit Blattgold überzogene Steak, das Ribéry bei seinem Dubai-Urlaub in einem Edel-Restaurant showträchtig serviert bekam.

Gratisfoto mit dem Fleischermeister

Der "Spezi-Metzger" legt noch einen drauf: "Profifußballspieler erhalten durch Vorlage ihres Spielerpasses beim Servicepersonal ein Gratisfoto beim Salzen des Steaks mit dem Fleischermeister und Fleischsommelier", heißt es.

Und: Das "Stürmersteak Richtery" sei definitiv günstiger als 1.200 Euro – so viel soll das Blattgold-Steak von Ribéry gekostet haben.

Franck Ribéry: "F... Eure Mütter"

Der 35-Jährige Bayern-Profi hatte zunächst einen Shitstorm kassiert, nachdem er ein Instagram-Video mit dem Gold-Steak hochgeladen hatte. Daraufhin wiederum beleidigte der Franzose die User.

"Lass uns beginnen mit den Neidern, den Hassern, die sicher durch ein löchriges Kondom entstanden sind. F... Eure Mütter, eure Großmütter und sogar euren Stammbaum", schrieb er unter anderem.

Der FC Bayern, der jüngst noch die Medien hatte wissen lassen, dass die Würde des Menschen qua Grundgesetz unantastbar ist, belegte Ribéry dann mit einer "hohen Geldstrafe". Wie viel der Franzose hinblättern muss, ist aber nicht offiziell. (ck)