Helmstedt 

Horror-Unfall am Kreuz Wolfsburg/Königslutter: Identität der Getöteten steht fest

Die Einsatzkräfte konnten die Frau nicht mehr retten.
Die Einsatzkräfte konnten die Frau nicht mehr retten.
Foto: Presseteam Gemeindefeuerwehr Lehre

Königslutter/Braunschweig. Nach dem schrecklichen Unfall auf der A2 am Kreuz Wolfsburg/Königslutter steht jetzt auch die Identität der Getöteten fest. "Es handelt sich um eine 48-jährige Berlinerin", schreibt die Polizei am Nachmittag. Ihre Familie sei über den Unfall informiert worden.

Gegen 4.50 Uhr war sie mit ihrem VW Golf aus bisher unbekannter Ursache ungebremst in das Heck eines vorausfahrenden Sattelzugs gefahren und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt worden.

Die 48-Jährige hatte keine Überlebenschance. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Lehre, Flechtorf und Wendhausen konnten die Frau nur noch tot bergen.

Der Aufprall war dermaßen heftig, das der Golf fast komplett unter dem Sattelauflieger verschwand und noch etwa 300 Meter mitgerissen wurde bis der Lkw zum Stehen kam, schreibt die Feuerwehr.

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Rettungs- und Bergungsarbeiten auf A2

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A2 zwischen Braunschweig-Ost und dem Kreuz Wolfsburg/Königslutter komplett gesperrt werden. Der Verkehr staute sich am Freitagmorgen mehrere Kilometer lang. Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren und die U39 zu benutzen.

Die Einsatzkräfte lobten die Maßnahmen der Ersthelfer vor Ort. Die Anfahrt zur Unfallstelle sei allerdings erschwert gewesen, da die Rettungsgasse mangelhaft gewesen sei.

Gaffer filmen Unfallstelle

"Nachdem eine Fahrspur wieder freigegeben werden konnte, mussten einige Verkehrsteilnehmer natürlich auch gleich das Handy zücken und die Einsatzstelle im vorbeifahren filmen. Von einem Fahrer der während der Fahrt filmte wurden die entsprechenden Daten an die Polizei für weitere Maßnahmen weitergeleitet", so Feuerwehrsprecher Rainer Madsack.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde durch die Polizei auch ein Gutachter zur Einsatzstelle bestellt. Auch die VW-Unfallforschung war vor Ort. (cs/mvg/ck)

Dieser Text wurde mehrfach aktualisiert. Nachdem die Feuerwehr zunächst Fotos des Unfalls zur Verfügung stellte, zog sie diese auf Anweisung des Gemeindebrandmeisters aus Lehre am Nachmittag zurück. Danach wiederum gab sie andere Fotos frei.