Helmstedt 

Kohle-Aus in Helmstedt: So macht Wirtschaftsminister Althusmann dem Revier Hoffnung

Mit dem Kohleausstieg ist auch das Revier in Helmstedt Geschichte. Neue Ideen müssen her.
Mit dem Kohleausstieg ist auch das Revier in Helmstedt Geschichte. Neue Ideen müssen her.
Foto: Holger Hollemann/ dpa

Helmstedt. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sieht gute Chancen auf einen erfolgreichen Strukturwandel in der vom Kohleausstieg betroffenen Region Helmstedt.

„Wir werden uns daher weiter beim Bund dafür einsetzen, dass das Helmstedter Revier im Zuge des Maßnahmengesetzes angemessen berücksichtigt wird“, sagte Althusmann am Freitag.

Der Minister besuchte unter anderem das Kraftwerk Buschhaus, in dem 2016 der reguläre Betrieb eingestellt wurde und 2020 endgültig Schluss sein soll.

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Ende Januar hatte die von der Regierung eingesetzte Kohlekommission sich darauf verständigt, bis spätestens Ende 2038 die Stromgewinnung aus Kohle zu beenden. Der Abschlussbericht der Kommission enthält insgesamt zwölf Projektvorschläge für die Region Helmstedt.

Dazu gehört auch eine bessere Bahnanbindung des Landkreises an Wolfsburg. Zudem soll ein Revierbeauftragter zur Steuerung der Aktivitäten eingesetzt werden.

Als konkrete Beispiele für notwendige innovative Konzepte nannte Althusmann das Recyceln von Batteriezellen und die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlämmen. (dpa)