Helmstedt 

Landkreis Helmstedt: Hündin "Jule" in Not - Verzweifelte Besitzer rufen Feuerwehr zu Hilfe

Die Hündin konnte sich nicht mehr selbst aus ihrer Lage befreien.
Die Hündin konnte sich nicht mehr selbst aus ihrer Lage befreien.
Foto: Hundehalter

Flechtorf. Eine Hündin hat sich in Flechtorf in eine missliche Lage gebracht, aus der sie auch ihre Halter nicht befreien konnten. Schließlich musste die Feuerwehr Flechtorf einspringen.

Laut Angaben der Einsatzkräfte wollte die 14-jährige Hündin "Jule" am Samstagabend in den Kofferraum eines VW Touareg springen und geriet dabei mit der linken Vorderpfote zwischen den Verschlusshaken und eine Schutzabdeckung aus Metall. Dabei klemmte sie sich so ein, dass sie auch von Ihren Besitzern nicht befreit werden konnte.

Jule mag keine Männer

In Ihrer Not riefen die Besitzer einen befreundeten Feuerwehrmann aus Flechtorf um Hilfe. Nach einer kurzen Begutachtung stellte der Gruppenführer aus Flechtorf schnell fest, dass der Hund nicht ohne den Einsatz von technischen Geräten befreit werden konnte und ließ die Feuerwehr Flechtorf alarmieren.

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Da Jule auf Menschen - vor allem auf Männer - aggressiv reagiert, wurde ihr von ihren Besitzern sicherheitshalber ein Maulkorb angelegt und die Einsatzkräfte direkt am Hund wurden auf ein Mindestmaß reduziert.

Während die Halterin versuchte Ihren Hund zu beruhigen, entfernte die Feuerwehr zuerst einige Kunststoffteile der Kofferraumverkleidung.Um das Tier letztendlich komplett zu befreien, musste die metallene Staubschutzabdeckung mit einem kleinen hydraulischen Schneidgerät, dem sogenannten Pedalschneider (weil er in der Regel bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt), auseinander geschnitten werden.

Kaum war Jule befreit, legte sie sich auf die Seite und begann sich zu entspannen. Während der Befreiung des Hundes stellte der Gemeindebrandmeister Ralf-Holger Niemann Kontakt zu einer Tierärztin her und brachte diese direkt zur Einsatzstelle.

Wunde verbunden, Hund glücklich

Nach einer Untersuchung stellte sich heraus das die Hündin zum Glück nur eine Fleischwunde an der Pfote erlitten hat. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde die Wunde mit einem Smiley-Verband verbunden und Jule erhielt ein Schmerzmittel und ein Antibiotika.

Die Feuerwehr Flechtorf war mit zwölf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz. Dazu kam noch der Gemeindebrandmeister Lehre. (mvg)