Helmstedt 

Brandstiftung in Grasleben: Ein Verdächtiger knickt ein – der andere nicht

Einsatz in der Rottorfer Straße in Grasleben.
Einsatz in der Rottorfer Straße in Grasleben.
Foto: Wermuth, Gemeindebrandmeister Grasleben

Grasleben. Nach dem Feuer in Grasleben ist ein Tatverdächtiger gegenüber der Polizei eingeknickt – der 46-Jährige habe zugegeben, den Schuppen-Brand gelegt zu haben, hieß es am Donnerstag.

Brandstiftung in Grasleben

Der gleichaltrige andere Verdächtige dagegen behauptet demnach, nichts mit dem Brand zu tun zu haben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurden beide Männer erstmal wieder auf freien Fuß gesetzt.

Es ist wohl einer aufmerksamen Zeugin zu verdanken, dass am frühen Donnerstagmorgen nichts Schlimmeres passiert ist.

Sie hatte das Feuer in der Rottorfer Straße gesehen und sofort Polizei und Feuerwehr alarmiert.

Als die Einsatzkräfte in Grasleben ankamen, brannte der Schuppen schon lichterloh und die Flammen drohten, auf eine Gaststätte nebenan überzugreifen.

Grasleben: Auch Menschen in Gefahr?

Laut Polizei hatten sich zur Tatzeit auch mehrere Menschen darin befunden. "Ob für diese durch das gelegte Feuer eine Gefahr bestand, ist zurzeit unklar", so Polizeisprecher Henrik von Wahl.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro. Die beiden Männer waren am Mittwoch festgenommen worden. Die Ermittlungen dauern an. (ck)