Helmstedt 

Feuer bei Königslutter: Flammen schlagen aus dem Fenster - Haus unbewohnbar

55 Kräfte waren am Dienstag in Ochsendorf im Einsatz.
55 Kräfte waren am Dienstag in Ochsendorf im Einsatz.
Foto: Feuerwehr Königslutter

Königslutter. In einem Wohnhaus in Ochsendorf bei Königslutter hat es am Dienstagvormittag gebrannt. Wie die Feuerwehr Königslutter am Nachmittag mitteilte, hatte die Bewohnerin des Zweifamilienhauses sofort ihre Nachbarn alarmiert, als sie das Feuer entdeckt hatte.

Der Nachbar Volker Brand, der glücklicherweise selbst Feuerwehrmann ist, wiederum wählte den Notruf und alarmierte die Einsatzkräfte, später übernahm er dann selbst die Einsatzleitung. Zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster.

Eine Person von Flammen eingesperrt

Die aufgeregte Bewohnerin erklärte, dass sich noch eine weitere Person im Obergeschoss des Hauses befinden sollte. Daraufhin griff ein anderer Nachbar geistesgegenwärtig zur Leiter und konnte die Person noch vor Eintreffen der Feuerwehr retten. Ein Fluchtweg war zu diesem Zeitpunkt bereits durch die Flammen versperrt.

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Rund 55 Einsatzkräfte der Wehren aus Königslutter, OChsendorf, Klein Steimke, Rhode sowie aus Glentorf Rieseberg, Boimstorf und Rotenkamp waren vor Ort. Unter schwerem Atemschutz und mit C-Rohren kämpften sie gegen die Flammen. Auch eine Drehleiter aus Lehre war vor Ort.

Haus in Ochsendorf unbewohnbar

Schließlich musste die Decke des Hauses komplett geöffnet und mit einer Wärmebildkamera auf mögliche weitere Glutnester untersucht werden.

Mit Hochdruckbelüftern wurde das Haus vom Qualm befreit. Nach rund zwei Stunden wurde das Feuer als gelöscht gemeldet. Eine älterer Bewohner des Hauses musste kurzfristig vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden.Die gerettete Person habe glücklicherweise keine Verletzungen erlitten.

Durch das schnelle und Umsichtige handeln aller Betroffener konnte hier sicherlich Schlimmeres verhindert werden. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben. Das Haus ist komplett unbewohnbar aber die Unterstützung für die betroffene Familie ist vor Ort durch Angehörige und der Dorfgemeinschaft sichergestellt. (mvg)