Helmstedt 

Lkw auf A2 mit Ekel-Ladung gestoppt – danach greift die Polizei richtig durch

Die Polizei  entdeckte diese Schweinehälften während einer Streife.
Die Polizei entdeckte diese Schweinehälften während einer Streife.
Foto: Polizei Braunschweig

Lehre. Ekel-Ladung auf der A2: In Lehre bei Helmstedt hat die Polizei bei einer Verkehrskontrolle eine ekelerregende Entdeckung gemacht. Der Autobahnpolizei ist ein Lkw aufgefallen, den sie schließlich kurzerhand aus dem Verkehr gezogen hat.

Polizei Braunschweig macht ekelerregende Entdeckung

Bei näherer Kontrolle kam zunächst gekühltes Frischfleisch und Schweinehälften zum Vorschein, die an der Decke aufgehängt waren. Das Problem: Das Fleisch war zwar gekühlt, aber nicht nach Hygienevorschriften im Anhänger eingelagert und berührte die Wände des Lkw!

Eine Entdeckung bei der viele Verbraucher vor Entsetzen erschaudern dürften.

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Gutachter bestätigt Eindruck der Polizei Braunschweig

In Höhe der Ausfahrt Braunschweig-Ost ist den Polizisten der Lkw aufgefallen, weil er in einem schlechten Allgemeinzustand war. Ein Gutachter bestätigte den Polizisten diesen Eindruck später noch. Das Ergebnis des Gutachtens: "Ihr Fahrzeug ist verkehrsunsicher. Eine Teilnahme am Straßenverkehr ist nach den Vorschriften untersagt."

Der 48-jährige Fahrer des Lkws erwiderte gegenüber der Polizei, dass er seinen Chef bereits auf die Mängel am Lkw hingewiesen habe, die Reparaturen jedoch noch nicht passiert seien. Er sei dazu verpflichtet Mängel selbst zu flicken.

Polizei greift gemeinsam mit Behörde für Verbraucherschutz durch

Zusammen mit der Behörde für Verbraucherschutz der Stadt Braunschweig und dem Veterinärwesen wurde dem Fahrer wegen mangelhafter Hygiene verboten seine Fahrt fortzusetzen. Noch vor Ort musste der Fahrer das Fleisch umladen und der Lkw darf erst wieder fahren, wenn alle Schäden fachgerecht repariert wurden. (mj)